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am 4. Mai

Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus

Stefan Kaineder - Keinen Spaltbreit für Hass, Abwertung und alle Vorgänge, die Menschlichkeit Demokratie und Gesellschaft bedrohen

Dieser Tag hat seine Wurzeln in historischen Abgründen, in den beispiellosen Verbrechen des mörderischen NS-Regimes an Millionen Menschen. Aber Gewalt und Rassismus sind nicht Geschichte. Daher darf dieser Tag niemals nur Gedenktag sein, sondern stellt uns vor die permanente Aufgabe, gegen derartiges Gedankengut und all seine Folgen aufzutreten: Gegen Hass, Spaltung, Abwertung und alle Vorgänge, die unsere Demokratie und Gesellschaft bedrohen. Das ist unser aller gemeinsame Aufgabe, die Politik hat dabei aber Leitbild und Vorbild zu sein.

Gewalt und Rassismus tragen verschiedenste Masken. Sie erscheinen versteckt, systematisch, unterschwellig oder offen und brutal, in Worten oder Taten. In jeglicher Form gefährden sie Stabilität, Zusammenhalt und beeinträchtigen sie die Gesellschaft. Diese kann aber nur durch Zusammenhalt funktionieren und sich weiterentwickeln. Die Coronapandemie zeigt das gerade überdeutlich. Wir erleben die größte Krise der Zweiten Republik. Neben legitimem Protest wird auch versucht, einschlägige Ideologien zu verbreiten und zu verankern. Hier gilt es genau hinzusehen und keinen Nährboden für Spaltung und Indoktrinierung zuzulassen.

Gewalt und Rassismus haben die Welt in die Katastrophe und an den Abgrund geführt. Wir sind es den Opfern schuldig, ihrer zu gedenken und wir sind es den kommenden Generationen schuldig, gegen diese Gefahr in jeglicher Ausprägung anzukämpfen und ihr keinen Spaltbreit die Tür zu öffnen. Dieser Kampf beginnt im Kleinen, im Alltag und muss seine konsequente Fortsetzung in den großen politischen Leitlinien haben.

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