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am 4. Dezember 2020

Buwog-Prozess: Danke Gabi Moser

Stefan Kaineder - Ohne Gabi Moser hätte es diesen Prozess und die vorläufigen Schuldsprüche nicht gegeben.

Die vorläufigen Urteile im Buwog-Prozess sind ein Paukenschlag mit zentralen Erkenntnissen. Sie zeigen erstens, dass derartige Machenschaften selbst nach vielen Jahren zu Konsequenzen führen und sich letztendlich Wahrheit und Gerechtigkeit durchsetzen. Zweitens sind sie eine Bestätigung für die Arbeit von Gabi Moser, die die Causa aufgedeckt und ins Rollen gebracht hat. Ihrer Kompetenz und Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass es überhaupt zu diesem Prozess gekommen ist. Und drittens scheint durch den vorläufigen Schuldspruch einer ehemaligen Banken-Spitzenkraft auch ein schiefes Licht bis in unser Bundesland.

Gabi Moser war ohne Zweifel die treibende Kraft bei der Aufdeckung der Causa Buwog. Mit über 30 parlamentarischen Anfragen ab dem Jahr 2000 bis hin zu ihrer Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft im Jahr 2009, die schließlich zu Ermittlungen, Anklagen und zum Prozess geführt hat.

Gabi Moser hat sich immer der Gerechtigkeit verpflichtet gefühlt. Für sie waren effiziente Kontrolle und die Interessen der SteuerzahlerInnen die wesentlichen Parameter. Sie hat sich dabei nicht beirren lassen und allen Widerständen getrotzt. Mit diesen vorläufigen Urteilen wurde ihr unermüdlicher Einsatz posthum belohnt.

Gabi Moser
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