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am 30. Jänner

Burschenbundball: LH soll Ehrenschutz abgeben

Maria Buchmayr - Der mögliche Ballbesuch von Identitären-Chef Sellner gibt dem Ball eine besonders bedenkliche Note.

Allein der Ball selbst sorgt alljährlich für Diskussionen und Proteste. Dass heuer auch Identitären-Chef Martin Sellner kommen soll, gibt dem Burschenbundball eine zusätzliche, besonders bedenkliche Note. Es zeigt, welcher Wind durch die Ballsäle dieses Events weht. Ein Stelldichein und Vernetzungstreffen des rechten Randes mit Politik und Wirtschaft. Die JKU hat aus gutem Grund den Ehrenschutz für diesen Ball zurückgelegt. Es wäre ein richtiges und überfälliges Zeichen, wenn Landeshauptmann Stelzer endlich diesem Beispiel folgen würde.

Es wird konsequent versucht, deutschnationales Gedankengut der Burschenschaften immer stärker in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben zu verankern. Dieser Ball ist mit ein Ausdruck dieser Bemühungen. Dass Landeshauptmann Stelzer als höchster Repräsentant des Landes immer wieder den Ehrenschutz für diesen so umstrittenen Ball übernimmt, ist unverständlich. Erst recht, wenn ein Kommen des Identitären-Chefs Sellner im Raum steht.

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