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am 11. März

BORG Honauerstraße: politische Intervention

Gottfried Hirz - LSR-Präsident Enzenhofer ist dem Zuruf nicht gefolgt, aber der Druck auf den Direktor war massiv.

Ein FP Mann ruft beim Schuldirektor an, der andere beim Landesschulratspräsidenten – ein Musterbeispiel von politischer Intervention als Zangenangriff. Nun ist geklärt, wie diese abgelaufen ist: Landesschulratspräsident Enzenhofer ist der Forderung nach Abbruch nicht gefolgt, das steht jetzt fest und ist auch von einem Landesschulratspräsidenten so zu erwarten.
​Umso schlimmer ist, dass offenbar derart massiver Druck auf Lehrerpersonal und Direktor ausgeübt worden ist, dass der Direktor schließlich den Vortrag abbrechen hat lassen. Eines bleibt fix: Diese Intervention muss und wird noch auf verschiedenen Ebenen Folgen haben.

Dass sich Enzenhofer trotz anderer Meinung hinter den Schuldirektor und dessen Entscheidung gestellt hat, ist verständlich. Das Lehrpersonal und die Schulleitung müssen sich in jedem Fall auf den Rückhalt der Schulverwaltung verlassen können. Aus diesem Blickwinkel ist das Vorgehen von Enzenhofer zu begrüßen. Klar ist, dass auch hier noch klärende Gespräche folgen müssen. Ein solcher Fall darf sich nicht wiederholen. Es muss eine unüberwindbare Mauer für politische Interventionen in Schulen geben.

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