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am 13. April

Anschober: Dank für die hervorragende Arbeit

Gottfried Hirz - Er hat unter schwersten Rahmenbedingungen wichtige Schritte zur Bewältigung der schwersten Krise der Zweiten Republik auf den Weg gebracht. Seine Markenzeichen waren Sachlichkeit als Gegenpol zu Populismus und ein Politikstil ohne Fouls.

Wir bedauern den Rücktritt von Minister Anschober zutiefst, haben allergrößten Respekt vor dieser schwierigen Entscheidung. Wir haben auch allergrößten Respekt vor der hervorragenden Arbeit, die Minister Anschober in dieser größten Krise der Zweiten Republik geleistet hat. Er hat in erster Reihe, hauptverantwortlich und selbstaufopfernd gegen diese beispiellose Pandemie gekämpft und zentrale Schritte für deren Bewältigung auf den Weg gebracht – unter schwersten Rahmenbedingungen und gegen viele Widerstände. Wir danken Rudi Anschober für all seine Arbeit und seine Bemühungen unter Einsatz seiner Gesundheit und wünschen ihm rasche Genesung und Erholung.

Minister Anschober hatte die Bekämpfung einer Gesundheitskrise zu führen, die keine Vorlagen oder Blaupausen kannte. In diesem Neuland konnte Rudi Anschober zentrale Maßnahmen setzen, die maßgeblich nur Eindämmung der Pandemie und ihrer Folgen beitragen. So verfügt Österreich über ein europaweit einzigartiges Testsystem und liegt bei Zahl der Tests international im Spitzenfeld. Zudem hat Rudi Anschober den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die psychische Versorgung erleichtert und wesentlich ausgebaut.

In dieser schwierigen, hitzigen und teils hochemotionalen Zeit hat Rudi Anschober immer besonnen agiert. Er hat immer Optimismus, Solidarität und Zusammenhalt in den Vordergrund gestellt, unterschiedliche Meinungen gehört und auf ehrliche, transparente Informationsarbeit gesetzt. Seine Markenzeichen waren Sachlichkeit als Gegenpol zu Populismus und ein Politikstil ohne Fouls. Auch dafür danken wir Rudi Anschober und wünschen ihm das Allerbeste.

Rudi Anschober
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