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am 6. Februar

Sonderschulen: Integrationsklassen beibehalten

Ulrike Schwarz, Severin Mayr - Per Weisung des Bildungsministeriums sollen nur noch an 5% aller Sonderschulklassen pro Bundesland integrativ geführt werden.

Menschen mit Behinderung

Es muss unbedingt möglich sein, Sonderschulklassen auch weiter integrativ führen zu dürfen. Solange es Sonderschulen gibt, braucht es an diesen Standorten Integration. Das aufzugeben, wäre ein herber Rückschritt. Das Bildungsministerium muss hier umgehend einlenken.

In Oberösterreich werden seit vielen Jahren Kinder an Sonderschulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit nicht behinderten Kindern unterrichtet. An diesen Schulen wird seit vielen Jahren hervorragende Arbeit geleistet, die von SchülerInnen und Eltern ausdrücklich gelobt und geschätzt wird. Natürlich fordern sie auch einen Weiterbestand der Integrationsklassen.
Die Kinder werden entsprechend ihren Bedürfnissen in Schwerstbehindertenklassen, allgemeinen Sonderschulklassen und eben auch in Integrationsklassen unterrichtet. Damit leistet die sogenannte "umgekehrte Integration" auch einen wichtigen Beitrag, um Barrieren an der Bildungsteilhabe abzubauen.

Auch wenn der Landessschulrat in Oberösterreich nun erfreulicherweise einlenken will, ist und bleibt das nur eine Zwischenlösung. Wir fordern, dass weiterhin "umgekehrte Integration" an Sonderschulen fortbestehen kann. Das Bildungsministerium muss seine Weisung zurücknehmen. Wir fordern daher im nächstem Landtag per Resolution von der Bundesregierung, für den Erhalt Integrationsklassen an Sonderschulen zu sorgen. In Summe sind in Oberösterreich 10 Schulstandorte von dieser Weisung betroffen.


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