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am 9. Oktober

ÖVP-FPÖ: 8. Mal mit Deutschpflicht abgeblitzt

Gottfried Hirz - ÖVP und FPÖ blitzen zum achten Mal mit der Deutschpflicht in Schulpausen ab. Es wäre Zeit, sich um die wirklich wichtigen Schulfragen im Land zu kümmern.

Kinder mit Sprechblasen

Zum Sage und Schreibe achten Mal hat Schwarz-Blau versucht, die Deutschpflicht in den Schulpausen durchzudrücken. Und zum achten Mal ist die Landeskoalition mit diesem pädagogisch unsinnigen Plan abgeblitzt – nun sogar beim Bildungsminister einer schwarz-blauen Bundesregierung. ÖVP und FPÖ in Oberösterreich wären gut beraten, das jetzt endlich zur Kenntnis zu nehmen.

Der Bildungsminister folgt unseren Argumenten, sieht verfassungsrechtliche Bedenken und verweist auf "Sprachenvielfalt" als "Bildungsanliegen" der österreichischen Schulen.

Es gilt was wir schon immer gesagt haben: Ein Gesetz, das verlangt in den Pausen, bei Schulveranstaltungen, auf dem Schulhof Deutsch zu sprechen, wäre nicht nur pädagogisch völliger Unsinn, sondern in der Praxis auch nicht umsetzbar. Außer wir verlangen von den LehrerInnen, Pausenpolizei zu spielen.

Wir appellieren an ÖVP und FPÖ, ihre Energien nun nicht weiter in ein vergebliches Durchboxen der Deutschpflicht in den Schulpausen zu stecken, sondern sich endlich um wirklich wichtige pädagogische und schulische Fragen im Land zu kümmern - von der drängenden Ressourcenfrage bis zur Modernisierung unserer Schulen.

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