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am 13. Oktober 2020

Neue TU: zusätzliches Budget vorgesehen

Gottfried Hirz - Wir erwarten eine rasche Entscheidung für den Standort JKU. Die neue Universität soll auch Innovationsmotor für eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft sein.

Das heutige klare Bekenntnis zur technischen Universität (TU) in Oberösterreich, insbesondere die Zusage von Bundeskanzler und Bildungsminister, dass die neue TU budgetär nicht zulasten der bestehenden Unis gehen wird, sondern zusätzlich budgetiert wird, ist sehr zu begrüßen. Denn die Pläne bestehender Universitäten und Fachhochschulen dürfen nicht beschnitten werden, Forschungseinrichtungen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es ist eine Chance für die Johannes Kepler Universität (JKU), das geisteswissenschaftliche und pädagogische Angebot weiter auszubauen.

Der JKU-Campus ist der ideale Standort für die neue technische Universität. Daher wollen wir, dass die Entscheidung für diesen Standort rasch getroffen wird. Je schneller es klare Positionierungen und eine Entscheidung gibt, desto früher kann mit der Realisierung der TU in Linz begonnen werden. Denn eine jahrelange Diskussion bedeutet große Unsicherheit und Ungewissheit für JKU und andere Hochschuleinrichtungen. Vor allem der bereits bestehende Digitalisierungsschwerpunkt der JKU und deren Vernetzung mit der TNF, die Nähe zum AEC, sind die optimale Basis für die neue TU und Grundstock für umfassende Synergien.

Zudem bietet die für 2023 festlegte Erweiterung des JKU-Campus auch die optimalen räumlichen Voraussetzungen. Denn die neuen Bauten können jederzeit zielgerichtet für die TU adaptiert werden.

Digitale Technologien: Potenzial für Klimaschutz, das es zu nutzen gilt

Die neue Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung hat das Potenzial, Innovationsmotor für eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft zu sein; dieses Potential gilt es zu nutzen. Wir befinden uns in einer Zeit großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Umbrüche. Hier in Forschung, Wissenschaft und Innovation zu investieren ist ein wichtiger Faktor, um die damit verbundenen Herausforderungen meistern zu können. Klimaschutz und Digitalisierung sind die größten Herausforderungen unserer Zeit. Jetzt gilt es, sie zusammen zu denken und zu entwickeln. Beim Klimaschutz müssen wir digitale Lösungen ins Zentrum rücken – digitale Technologien im Kampf gegen den Klimawandel genutzt werden. Gerade in diesem Bereich hat Österreich auch bei der Kooperation zwischen Wissenschaft und innovativen Unternehmen enorme Potenziale.

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