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am 25. September 2020

Neue TU: rasch für Standort JKU entscheiden

Gottfried Hirz - Der Standort der Johannes Kepler Universität (JKU) bietet die optimalen Voraussetzungen für die neue Technische Universität (TU) und deren rasche Umsetzung.

Die geplante Technische Universität ist zweifellos ein immens wichtiger Impuls für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Der Campus der JKU in Linz ist der ideale Standort für diese neue Universität. Nur so können die Synergien mit der Johannes Kepler Universität und deren bereits bestehenden Kompetenzen im Digitalisierungsbereich optimal genutzt werden. Eine Verschränkung der beiden Universitäten wäre sinnvoll und eine bildungspolitische Richtungsentscheidung. In diesem Sinne fordern wir eine rasche Entscheidung für den JKU-Campus als Standort der neuen TU damit dieses Zukunftsprojekt rasch und bestmöglich umgesetzt werden kann. Dazu haben wir auch einen entsprechenden Antrag im Landtag eingebracht.

So nachvollziehbar das Werben anderer Standorte ist, sprechen doch die bestehenden Grundvoraussetzungen nahezu ausnahmslos für den Standort der JKU. Diese bietet schon heute zukunftsweisende Lern-, Arbeits- und Forschungsbedingungen. JKU inklusive Science Park, das Linz Institute of Technology (LIT), die nahegelegenen Fachhochschulen OÖ mit den Kompetenzzentren für Software (Hagenberg) und Nachhaltigkeit (vor allem Wels und Steyr) und das Ars Electronica Center – dieses Netzwerk spielgelt die bereits vorhandene umfassende Technologiekompetenz der JKU wider. Wir haben mit diesem Netzwerk ein stabiles und hochqualitatives Fundament für die neue TU, wie es sonst nirgends gegeben ist. Natürlich muss sichergestellt werden, dass es zwischen diesem JKU-Netzwerk und der neuen Uni keine Parallelstrukturen gibt und diese nicht zu Lasten der JKU geht. Sonst wäre dieses Uni-Projekt keine neue Investition in die Bildung, sondern nur eine Umschichtung von Ressourcen. Und das gilt es zu verhindern.

Eine rasche Umsetzung wäre zudem dadurch möglich, als die JKU eine Erweiterung des Campus ab 2023 angekündigt hat. Das SiegerInnenprojekt wurde bereits präsentiert und alle Vergaberichtlinien sind erfüllt. Damit ist das Fundament für die neue Uni schon gelegt, denn die Gebäude sind so konzipiert, dass sie jederzeit wieder umgestaltet und damit zielgerichtet für die TU adaptiert werden können. Das geplante Projekt wird außerdem ein hocheffizientes und klimaschonendes Energiekonzept verwirklichen, und durch den Green New Deal können hier auch beträchtliche Forschungsmittel aus dem EU-Budget lukriert werden.

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