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am 13. Mai 2020

Klimakrise macht nicht vor den Schulen Halt

Gottfried Hirz - Der Schulbau muss klimagerecht werden – auch an oberösterreichischen Pflichtschulen. Nach den positiven Nachrichten für die Bundesschulen muss auch die Landesregierung aktiv werden.

Der Bund zeigt es vor, Oberösterreich muss jetzt endlich nachziehen. Dass die Bundesregierung in den kommenden Jahren 250 Millionen Euro in Oberösterreichs Bundesschulen investiert, ist sehr erfreulich. 60 Bundesschulen in Oberösterreich können damit in den nächsten Jahren saniert und modernisiert werden. Dass Nachhaltigkeit und Energieeffizienz besonders berücksichtigt werden ist besonders erfreulich. Oberösterreich ist bei den Pflichtschulen hier leider säumig. Über 300 Pflichtschulen in Oberösterreich warten auf Sanierung, aber unseren Antrag auf klimagerechte Gebäudestandards im oberösterreichischen Schulbau haben ÖVP und FPÖ kürzlich abgelehnt. Hier muss es jetzt endlich ein Einlenken geben.

Die Klimakrise mit immer heißeren Tagen macht auch vor Schulen und Klassenräumen nicht Halt. SchülerInnen und LehrerInnen sind oft Bedingungen ausgesetzt, die Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Wir wollen unsere Schulen durch bauliche Maßnahmen klimafit machen. In brütend heißen Klassenzimmern kann man weder lernen noch unterrichten. Es wäre nicht nur sinnvoll und nötig, sondern auch leicht möglich, mit baulichen Maßnahmen eine Überhitzung der Klassenzimmer zu verhindern und eine bestmögliche Arbeits- und Lernumgebung sicherzustellen. Bei älteren Schulgebäuden bieten sich unter anderem beispielsweise Fassadenbegrünungen und -beschattung an. Bei der Planung neuer Schulen gibt es ohnehin eine Vielzahl an bautechnischen Möglichkeiten, um ökologischen Qualitätskriterien gerecht zu werden.

Ein leerer Klassenraum mit leerer Tafel
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