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am 28. Mai

Kindergarten: alarmierende Zahl an Abmeldungen

Stefan Kaineder - Landesrätin Haberlander kann ihre Evaluierung einstampfen. Die Zahlen liegen auf dem Tisch, Eltern und Gemeinden brauchen Taten. Landesrätin Haberlander muss den Schaden reparieren.

Landesrätin Haberlander kann ihre Evaluierung einstampfen. Denn der Schaden, den die Kindergartengebühr verursacht hat, ist jetzt konkret beziffert. 3450 Kinder hat die Landesrätin mit ihrer Gebühr aus der Nachmittagsbetreuung vertrieben. Das wurde von StudentInnen der Fachhochschule Wien und der Rechercheplattform Addendum erhoben. Sie haben das geschafft, was die Landesrätin bis jetzt nicht hinbekommen hat und erst jetzt mit angezogener Handbremse macht. Statt jetzt zu warten und sich permanent auf die Erhebung auszureden, muss Landesrätin Haberlander den Schaden ab jetzt reparieren. Sie muss die Kinderbetreuung am Nachmittag sicherstellen und die Finanzierung garantieren. Das ist jetzt ihre Aufgabe.

Alle 442 Gemeinden wurden telefonisch kontaktiert und zu den Auswirkungen der Gebühr befragt. In mindestens 162 Gemeinden hat sich die Zahl der Kinder in Nachmittagsbetreuung verringert. Teilweise wurden bis zu 70/80 Prozent der Kinder abgemeldet, in vielen Gemeinden mehr als 50 Prozent, manche Gruppen gibt es gar nicht mehr.

Dass die Ergebnisse der landeseigenen Evaluierung erst im August vorliegen werden, ist die nächste Provokation. Denn viele Gemeinden und Kindergärten wissen nicht, wie es nach den Sommerferien weitergehen wird, müssten aber jetzt schon planen. Es gibt jetzt Daten, die geradezu nach Handeln schreien. Aber Landesrätin Haberlander tut nichts, wartet, blockt ab und lässt Gemeinden und Eltern völlig alleine. So geht das nicht.

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