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am 8. November

Keine Maßnahmen gegen überhitze Klassenzimmer

Gottfried Hirz, Ulrike Böker - Die Klimakrise macht nicht vor den Schulen Halt, aber Schwarz-Blau schiebt Maßnahmen gegen überhitzte Klassenzimmer auf die lange Bank.

Die Klimakrise betrifft auch unsere Schulen, in den Klassenzimmern wird es immer heißer und das Unterrichten immer schwieriger. Wir wollen unsere Schulen durch bauliche Maßnahmen klimafit machen, aber ÖVP und FPÖ bremsen wieder einmal. Das ist bedauerlich, unverständlich und definitiv nicht im Sinn der SchülerInnen und LehrerInnen, die in den überhitzten Klassenräumen lernen und lehren müssen. Wir fordern, dass klimaspezifische Gebäudestandards im oberösterreichischen Schulbau verankert werden. Diese Standards sollten bei Schulbauprojekten und bei der Gestaltung und Ausstattung von Schulräumen umgesetzt werden.

Die Klimakrise mit immer heißeren Tagen macht auch vor Schulen und Klassenräumen nicht Halt. SchülerInnen und LehrerInnen sind oft Bedingungen ausgesetzt, die ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. In brütend heißen Klassenzimmer kann man weder lernen noch unterrichten. Es wäre nicht nur sinnvoll und nötig, sondern auch leicht möglich mit baulichen Maßnahmen die Überhitzung der Klassenzimmer zu verhindern und so eine bestmögliche Arbeits- und Lernumgebung sicherzustellen. ÖVP und FPÖ sehen aber offenbar keine Dringlichkeit, dieser Belastung für die SchülerInnen und LehrerInnen vorzubeugen. Das ist kurzsichtig und kein gutes Signal an die Betroffenen.

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