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am 12. April

JKU: Schulterschluss als Signal für Wien

Gottfried Hirz - Die JKU braucht eine gerechte Mittelzuteilung und darf nicht länger benachteiligt werden. Der von uns initiierte Schulterschluss gibt dafür Rückendeckung.

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Dieser parteiübergreifende Schulterschluss für die Johannes Kepler Universität ist ein starkes und deutliches Signal nach Wien. Der von uns initiierte und gemeinsam beschlossene Dringlichkeitsantrag wird den Bundesverantwortlichen die gesamte Rückendeckung der oberösterreichischen Politik für die JKU vor Augen führen. Wir stellen uns gegen die finanzielle Bachnachteilung der JKU und fordern eine gerechte Mittelaufteilung. Es geht um den gesicherten Ausbau der JKU und den gesamten Uni- und Bildungsstandort Oberösterreich. Konkret fordert der öberösterreichische Landtag in diesem Beschluss den Bund auf, der JKU bei den laufenden Budgetverhandlungen der Unis einen gerechten Anteil am Zuwachs des Gesamtbudgets zukommen zu lassen.

Denn die JKU droht bei der anstehenden Neuverteilung des Universitätsbudgets neuerlich schwer benachteiligt zu werden. Das Unibudget wird zwar für die Jahre 2019 bis 2021 um 1,35 Milliarden Euro auf 11,07 Milliarden Euro aufgestockt. Aber anders als die schon bisher bestens bedachten Universitäten Wien und Graz würde die JKU von der Aufstockung nicht profitieren. Das würde den so wichtigen und gerade erst gestarteten Ausbau der Uni schwer gefährden. Gibt es für die JKU keine Budgeterhöhung, ist der weitere Ausbau der Lehrstühle und Studienplätze in Linz nicht möglich. Dann drohen stärkere Zugangsbeschränkungen und oberösterreichische Studierende werden gezwungen, nach Wien und Graz abzuwandern. Das wäre ein schwerer Rückschlag für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich.

Alle Fraktionen sind sich einig. Die JKU hat einen ambitionierten Weg eingeschlagen und braucht diese Mittel, um den Ausbau des Angebots an Lehrstühlen und Studienplätzen zu sichern. Es geht um die zukunftsfähige Weiterentwicklung unseres Universitätsstandortes.

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