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am 14. März

Honauerstraße: Konsequenzen für Drohungen

Gottfried Hirz - Amt als Nationalratsabgeordneter und Elternvertreter offenbar missbraucht – habe in 18 Jahren Lehrtätigkeit so etwas noch nie erlebt

Wenn es stimmt, wenn diese Worte gefallen sind, ist das ein ausgewachsener Skandal. Es würde bedeuten, dass dieser FPÖ Politiker sein Amt als Nationalratsabgeordneter und als Elternvertreter missbraucht hat. Er soll einen Lehrer mit Androhung von existenzbedrohenden Folgen unter Druck gesetzt haben. Das wäre beispiellos und müsste selbstverständlich harte Konsequenzen haben. Hat NAbg. Haider dem Lehrer tatsächlich derart gedroht, wäre sein Rücktritt als Elternvertreter im Kollegium des Landesschulrats logisch. Auch die Medien berichten von diesen Vorwürfen zum Abbruch eines Vortrages über Extremismus am BORG Honauerstraße auf Intervention des FPÖ-Nationalratsabgeordneten.

Laut Medienbericht soll NAbg. Haider gesagt haben, dass der betreffende Lehrer seinen Job verlieren würde und niemals mehr beruflich Füße auf den Boden bekommen werde. Bei einer solchen Aussage verschlägt es einem den Atem. Ich selbst habe 18 Jahre unterrichtet, aber ein derartiger Fall, ein derartiger Vorwurf, ist mir bisher nicht untergekommen.

Der FP Politiker streitet diese Drohung bislang ab. Aber bereits kurz nach Bekanntwerden des Abbruchs hatte der gewerkschaftliche Dienststellenausschuss des BORG Honauerstraße in einer Aussendung von massiver Androhung von Konsequenzen gegen eine Lehrkraft gesprochen.

Hier ist offenbar eine Grenze überschritten worden. Die PädagogInnen müssen vor solchen Drohungen geschützt werden. Wir erwarten uns, dass sich die Schulverwaltung und auch das Bildungsministerium in solchen Fällen hundertprozentig vor die LehrerInnenschaft stellen.

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