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am 23. November

Bibliotheken werden kaputtgespart

Ulrike Böker - Geht es nach der Gemeindefinanzierung NEU, werden die Bibliotheken kaputtgespart. Wir fordern deutliche Nachbesserungen.

Bücherei

Die zu erwarteten beziehungsweise vorgeschriebenen Kürzungen bedeuten für etliche Gemeinden, das Kapitel Bibliothek zuschlagen zu müssen. Denn mit diesen Mitteln ist es nicht möglich, die Bibliotheken weiter zu betreiben. Das weiß ich aus eigener Erfahrung als Bürgermeisterin. Bibliotheken sind ein ganz wichtiges öffentliches Angebot, eine öffentliche Bildungsleistung. Dass auch dieses Angebot jetzt kaputtgespart wird, ist nicht hinnehmbar, hier muss es Nachbesserungen geben.

Die seit 01.01.2018 geltende Gemeindefinanzierung NEU sieht bei Abgangsgemeinden (jetzt Härteausgleichsgemeinden genannt) spürbare Einsparungen vor. So soll für Büchereien in diesen Gemeinden maximal ein Euro pro EinwohnerIn aufgewendet werden.

Das kann nicht funktionieren. Damit werden auch bisherige Bemühungen zum Scheitern verurteilt. Denn schon jetzt können viele Büchereien nur durch großes ehrenamtliches Engagement betrieben werden. Auch die Bedeutung der Bibliothek wird ignoriert. Denn sie ist sozialer Treffpunkt, motiviert Kinder zum Lesen und erfüllt damit auch einen wichtigen öffentlichen Bildungsauftrag. Das ist offensichtlich jetzt nicht mehr wichtig.

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