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am 18. April

Ölheizungen in Neubauten: Verbot überfällig

Ulrike Schwarz - Andere Bundesländer zeigen es vor. Die Abkehr von Ölheizungen braucht eine gleichzeitige Stärkung und Förderung der erneuerbaren Energien im Wohnbau und Sanierungsbereich.

Alte Heizungsanlage

Es gibt immer noch zu viele Ölheizungen in Oberösterreich. Sie werden zwar weniger, aber der Ausstieg geht zu schleppend. Das zeigt ein aktueller Wohnbau-Check von Global 2000 deutlich. Wir brauchen deshalb endlich ein Verbot von Ölheizungen bei Neubauten, wie es andere Bundesländer schon längst haben. Unser Antrag dazu liegt bereits im zuständigen Ausschuss. Tun wir es endlich.

So haben Wien und Niederösterreich ein Ölheizungsverbot im Neubau längst umgesetzt und haben daher auch einen entsprechend hohen Rückgang an Ölheizungen. Diesen Schritt müssen wir endlich auch in Oberösterreich schaffen. Wir müssen auch im Wohnbau raus aus Öl. Nur so erreichen wir die Klimaziele und ersparen uns Unsummen für den Import von fossilen Brennstoffen. Hier ist jetzt die schwarz-blaue Landeskoalition in der Pflicht.

Denn eine Abkehr von Ölheizungen geht nur mit gleichzeitiger Stärkung und Förderung der erneuerbaren Energien im Wohnbau und Sanierungsbereich. Und da hapert es, speziell durch die Haltung und Maßnahmen von Wohnbaulandesrat Haimbuchner. Mittlerweile kennt man seine Position zu Klimaschutz im Wohnbau, dementsprechend waren auch seine Schritte. Nach den Zeiten der Grünen Energiewende werden nun jene bestraft die beim Hausbau auf saubere Energie setzen. Förderung für thermische Solaranlage am Hausdach, für den Anschluss an die Fernwärme, für eine umweltfreundliche Wärmepumpe – alle weg, alles gestrichen.

Aber erneuerbare Energieträger sind auch im Wohnbau die Zukunft, alles andere ist Technik von gestern. Stärken wir die neuerbaren Energieträger und lösen wir uns vom Öl. Ölheizungen haben in Neubauten absolut nichts mehr verloren.

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