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13.06.2022 Presse

Wind­kraft-Plä­ne von Mi­nis­te­rin Ge­wess­ler sind klare An­sa­ge

Windräder auf einem Feld

Windkraft wird gestärkt, Hürden werden abgebaut und der Weg zu neuen Anlagen vereinfacht – markanter Rückenwind für die Windkraft Offensive der Grünen in OÖ

Eine scharfe Brise aus dem Osten weht Richtung schwarz-blaues Oberösterreich. Die Pläne von Ministerin Gewessler sind eine klare Ansage an die Windkraft-Blockade-Politik der Landeskoalition. Windkraft wird gestärkt, Hürden werden abgebaut und der Weg zu neuen Anlagen vereinfacht. Es ist ein Paket, das die Windkraft als zentrales Element der Energiewende begreift und nicht als Ärgernis, das in zermürbenden Dauerdiskussionen immer wieder vom Tisch geräumt wird. Es wird Widerstand geben. Oberösterreichs Verantwortliche werden versuchen, die Tür wieder zuzumachen. Aber auch diese Vorhaben von Ministerin Gewessler wird seinen Weg in die Praxis finden“, reagiert der Grüne Landessprecher LR Stefan Kaineder erfreut auf den Vorstoß der Klimaministerin.

Dass Obersterreich bei der Windkraft nachhinkt und Schwarz-Blau seit Jahren auf der Bremse steht, ist bekannt. Der unambitionierte Windmasterplan sorgt dafür, dass seit sechs Jahren ein einziges Windrad in OÖ gebaut worden ist und das Potential der Windkraft nicht einmal angetastet worden ist. Ebenso ist bekannt, dass die Grünen in Oberösterreich bereits eine Windkraft-Offensive gestartet haben, klare Ziele und Forderungen auf den Tisch gelegt haben. „Wir wollen bis 2030 100 neue Windräder für Oberösterreich. Das geht nur mit einem neuen Windplan, angepassten Gesetzen, schnelleren Verfahren und vor alle einem klaren politischen Bekenntnis zur Windkraft. Machbar ist es, denn in den Schubladen liegen bereits ausgereifte aber bisher nicht umgesetzte Windkraftprojekte“, meint Kaineder.

Der Vorstoß von Ministerin Gewessler bedeutet damit enormen Rückenwind für die Grünen Forderungen in Oberösterreich. „Hier ist einiges in Bewegung. Viel zu lange war Windkraft für Schwarz-Blau faktisch nicht existent. Das ändert sich jetzt gravierend. Es ist nicht mehr die Frage ob, sondern wie viele Windräder wir bauen und wo. Genauest prüfen, ja. Blockieren, nein. Das wird die Devise sein. Windräder werden eine Selbstverständlichkeit, ein Symbol für Energiefreiheit und Demokratie“, betont Kaineder.

Stefan Kaineder
Stefan Kaineder

Klimalandesrat und Landessprecher

lr.kaineder@ooe.gv.at
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