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29.03.2024 Allgemein

Sty­rol-Aus­tritt: Bes­se­re Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on nö­tig

Männer in Schutzanzügen bei einem umgestürzten Waggon

Stadtrat Rammerstorfer: Krisenkommunikation der Stadt muss dringend verbessert werden, "Wenn schon kein reines Wasser, dann wenigstens reinen Wein einschenken".

Beim Informationsabend Dienstag 26.3. in der Pernauer Volkshochschule zum Styrol-Austritt – den ersten seiner Art – zeigte sich vor allem eines: Einsatzkräfte, Behörden und Stadt tun zwar ihr Möglichstes, um die Krise einzudämmen, kommunizieren dies aber nur mangelhaft. Erst nach Presseartikeln im Jänner gab es zögerliche Beginne, die Kommunikation zu verbessern: “Das ist zu wenig”, so der Umweltstadtrat, “das muss in Zukunft besser werden.” Insbesondere reiche es nicht nur die direkt Betroffenen zu informieren, “auch deren Nachbarn wollen wissen, was los ist.” Es fehlte auch ein Infotelefon.”

Die in der Kritik stehende Bezirksverwaltungsbehörde verteidigt Rammerstorfer. Öffentlichkeitsarbeit können diese nur in beschränktem Umfang leisten. Generell seien Schuldzuweisungen wenig sinnvoll: “Parteipolitisches Hickhack hilft uns jetzt auch nicht weiter. Vielmehr müssen wir uns an einen Tisch setzen und schauen, wie wir in Zukunft mit diesem und anderen Fällen umgehen.”

Bei Katastrophenfällen sollen sich in Hinkunft alle beteiligten Behörden, Einsatzkräfte und Stadtsenatsmitglieder quasi “vom ersten Tag an” in einem Krisenstab zusammenfinden und dann gemeinsam nach außen kommunizieren. “Wichtig ist, den Menschen reinen Wein einzuschenken”, schließt Rammerstorfer, “wenn man schon kein reines Wasser anbieten kann.”

Thomas Rammerstorfer
Thomas Rammerstorfer

Stadtrat

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