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08.03.2022 Allgemein

Neu: "Grüne Frauen Wels" als Gruppe gegrün­det

Frauentag 2022

Die Situation der Frauen hat sich in den letzten Jahren kaum verbessert – durch die Pandemie eher noch verschlechtert, deshalb ist es höchste Zeit unser Engagement zu verstärken.

Aktivitäten

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März, der 1921 zum Kampf für Gleichberechtigung und Frauenwahlrecht eingeführt wurde, wollen wir auf weiterhin bestehende Benachteiligungen hinweisen. Daher planten die Grünen Frauen Wels am 5. 3. eine Aktion in der Innenstadt und am 12. 3. ein Frauenfrühstück im Café Strassmair, um mit den Welserinnen und Welsern über diese wichtigen Anliegen zu sprechen.

Situation in Wels

In Wels fehlen Übergangswohnungen und ein Mutter-Kind-Haus. Wir fordern leistbares Wohnen für Frauen – insbesondere für Alleinerzieherinnen – und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. „Frauen müssen eine günstige und vor allem schnelle Möglichkeit haben, von A nach B zu kommen, sei es um die Kinder sicher zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten zu bringen, oder um zur Arbeit zu kommen“, meint die Grüne Gemeinderätin Miriam Faber.

Es geht seit 2015 mit der Frauenpolitik in Wels bergab. Die Mittel für das Frauenbüro wurden gekürzt, Frauen in Führungspositionen ersetzt, der eigenständige Frauenausschuss abgeschafft. „Für Frauenagenden ist kaum Geld da, bzw. wird nicht freigegeben“, so Miriam Faber, Vorsitzende der Grünen Wels, „Auch für präventive Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Kindern fehlen oft die Mittel.“

Lohn- und Pensionsschere

Bis 15. 2., dem Equal-Pay-Day, haben  Frauen, die ganzjährig in Vollzeit arbeiten, in diesem Jahr gratis gearbeitet; für die vielen Frauen, die in Teilzeit arbeiten, verschiebt sich diese Zeitspanne der Ungerechtigkeit noch weiter ins Jahr hinein.

Teilzeit, Kinderbetreuungszeiten, Phasen der Arbeitslosigkeit, unbezahlte Sorgearbeit betreffen vor allem Frauen und bewirken letzten Endes eine niedrigere Pension oder führen gar zu Altersarmut.

Silvia Teubl-Neumüller: „Als Frau (vor allem mit Kindern – und dazu vielleicht auch noch alleinerziehend) kannst du dich noch so sehr nach der Decke strecken, du hast immer Nachteile: bei Anstellung, Aufstieg im Beruf, Bezahlung und Pension.“

Nicolina Stöttinger: „Als berufstätige Mutter wünsche ich mir für Wels den Ausbau der Kinderbetreuung“

Silvia Teubl-Neumüller

Vorstandsmitglied

silvia.teubl-neumueller@gruene.at
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