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20.05.2022 Presse

Grü­ner Wind­kraft-Plan be­kommt schwarz-blau­en Ge­gen­wind

Windräder auf einem Feld

Antrag mit fünf konkreten Schritten, um Windkraft-Flaute zu beenden wird in den Unterausschuss verschoben – statt Zaudern muss es jetzt endlich eine Schubumkehr bei der Windkraft geben

„Ganz Europa arbeitet jeden Tag hart daran, die Energieabhängigkeit von russischem Öl und Gas zu reduzieren und die schwarz-blaue Landeskoalition lässt erneut eine Gelegenheit in Richtung mehr Energieunabhängigkeit sausen“, ärgert sich der der Grünen Klubobmann LAbg. Severin Mayr über die Verzögerungstaktik der schwarz-blauen Landeskoalition.

 

„Wir dürfen jetzt keine wertvolle Zeit mehr verlieren und müssen das ungenützte Potential in der Windenergie endlich heben, dafür haben wir 5 konkrete Schritte von der Landesregierung verlangt, die sofort beschlossen hätten werden können“, zeigt der Grüne Klubobmann LAbg. Severin Mayr kein Verständnis für die Hinhalte-Taktik von Schwarz-Blau.

 

Wir wollen bis 2030 100 neue Windräder für Oberösterreich. Damit würde eine Windkraftleistung von 400 MW erreicht. Das ist realistisch und machbar, denn in den Schubladen liegen bereits ausgereifte aber bisher nicht umgesetzte Windkraftprojekte. Als Beispiel des enormen Potentials der Windkraft dient der Windpark „Sternwald“ in Vorderweißenbach. Die Pläne liegen am Tisch, eine Vervierfachung der Leistung wäre binnen kurzer Zeit realisierbar. Allein durch diesen Ausbau könnte der Windpark „Sternwald“ 54 Megawatt Gesamtleistung bringen und damit so viel Energie liefern wie alle derzeit in Oberösterreich bestehenden 30 Windkraftwerke zusammen.

 

„Wir lassen uns den Wind nicht aus den Segeln nehmen und werden weiterhin auf allen Ebenen und mit Vehemenz für unser Ziel, 100 Windräder für Oberösterreich kämpfen. Ohne Windkraft lässt sich die Energiewende nicht schaffen, deshalb muss der unambitionierte Windkraft-Masterplan schleunigst überarbeitet werden, blockierende landesgesetzliche Regelungen angepasst werden und der Ausbau der Stromübertragungsnetze vorangetrieben werden. Es gibt kein Zurück zu billigem Gas und Öl, die uns in die Abhängigkeit eines Despoten gebracht hat und den Planeten kaputt macht. Vor uns liegt die Zeit der Erneuerbaren Energien“, zeigt sich auch die Grüne Energiesprecherin LAbg. Ulrike Schwarz entschlossen.

Severin Mayr
Severin Mayr

Klubobmann und Stellvertretender Landessprecher

severin.mayr@gruene.at
Ulrike Schwarz
Ulrike Schwarz

Landtagsabgeordnete

ulrike.schwarz@gruene.at
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