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15.04.2022 Presse

Wind­kraft nicht län­ger igno­rie­ren!

Windräder auf einem Feld

Landtag: Windkraft zu ignorieren, heißt die Gasfesseln eines russischen Kriegstreibers weiter zu tolerieren

LR Achleitner hätte seine Energie-Ausrede auch vor einem Jahr halten können, aber inzwischen tobt ein Krieg, der unsere Energieversorgung und unseren Wohlstand bedroht – Windkraft wird zum Symbol für die Freiheit von Gas, Öl und zum Symbol für Demokratie

„Schwarz-Blau negiert ihre Verantwortung für Oberösterreich, für die Menschen in diesem Land und für die Wirtschaft. Wir brauchen eine neue Energiezukunft und Windkraft wird ein Teil davon sein. LR Achleitner hat uns heute eine Energie-Ausrede präsentiert, die er auch vor einem Jahr hätte halten können. Aber dazwischen liegt ein noch immer tobender Krieg, der uns die dramatische Abhängigkeit vom Gas eines russischen Kriegstreibers vor Augen führt. Eine Abhängigkeit die unseren Wohlstand bedroht. Wir müssen raus aus diesen Fesseln und rein in die Erneuerbaren Energien. Oberösterreich wird neue Windräder bekommen, daran führt in dieser Zeitenwende kein Weg vorbei. Windkraft wird zum Symbol für die Freiheit von Gas, Öl und zum Symbol für Demokratie. Dafür sind jetzt die Grundlagen zu schaffen“, kommentiert der Grüne Landessprecher LR Stefan Kaineder die Antworten von LR Achleitner auf die dringliche Anfrage der Grünen im heutigen Landtag.

Die wesentlichste Grundlage ist, den bestehenden Windmasterplan von Grund auf zu überarbeiten, Denn dieser schwarz-blaue Plan ist schlicht der Grund, warum in den letzten sechs Jahren ein einziges Windrad gebaut worden ist und derzeit nur 2 Prozent des derzeit möglichen Windkraft-Potenzials genutzt wird. „Schwarz-Blau geht es in erster Linie, Windkraft zu verhindern. Das hat uns LR Achleitner heute wieder verdeutlicht. Wir haben wieder gehört, warum was nicht möglich ist. Wir haben aber dafür zu sorgen, dass es möglich und auch getan wird“, meint die Grüne Energiesprecherin LAbg. Ulrike Schwarz.

Erstens muss ein neuer Windpower-Plan dafür sorgen, dass Windkraftanlagen auch an neuen Standorten leichter und hürdenfreier errichtet werden können. Auf dieser Basis ist einen Fahrplan zu erstellen, um bis 2030 100 neuen Windrädern zu errichten. In den Schubladen liegen bereits ausgereifte aber bisher nicht umgesetzte Windkraftprojekte – vom geplanten Windpark Saurüssel im Mondseeland bis zum Ausbau der Windparks Munderfing und Sternwald am Sternstein.
„Wir müssen aufhören, um den heißen Brei herumzureden. Für die Energiewende ist die Windkraft unverzichtbar, auch wenn sich Schwarz-Blau noch so sträubt. Windräder werden Teil des Landschaftsbildes und unserer Energiezukunft sein. Sie sind ein Schlüssel, um uns vom fossilen Gängelband zu befreien“, betont Schwarz.

Stefan Kaineder
Stefan Kaineder

Klimalandesrat und Landessprecher

lr.kaineder@ooe.gv.at
Ulrike Schwarz
Ulrike Schwarz

Landtagsabgeordnete

ulrike.schwarz@gruene.at
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