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12.05.2022 Presse

Heimis­che Wirtschaft muss warten

Landtag: Grüner dringlicher Antrag auf Maßnahmen-Paket für heimische Wirtschaft und regionalen Handel landet im Ausschuss

„Einem globalen Online-Riesen hält man die Tür auf. Aber mit der Stärkung der heimischen Wirtschaft hat man es anscheinend gar nicht eilig. Nicht anders ist die Ablehnung unseres dringlichen Antrags zu verstehen. Unsere Forderung nach einem Maßnahmen-Paket für heimische Wirtschaft und regionalen Handel hat Schwarz-Blau auf die lange Ausschuss-Bank geschoben. Unterdessen wird wohl weiter an den Kronstorfer Amazon-Plänen gefeilt und kleine Betriebe beobachtet, wie sie unter dem Druck der Online-Konkurrenz zerbrechen. Das ist keine gute Taktik, nicht im Interesse des Landes. Es geht Zeit verloren, in der man den kleinen und mittleren Unternehmen bereits konkret helfen könnte“, kommentiert die Grüne Wirtschaftssprecherin LAbg. Dagmar Engl die Verzögerung durch ÖVP und FPÖ.

 

Kleine Unternehmen sind durch Corona-Krise und Teuerung schwer belastet und haben gegen Online-Giganten keine Chance. Ein Maßnahmenprogramm wäre für die regionale Wirtschaft ein immens wichtiger Impuls. Ua durch ein Bündnis für regionale Beschaffung, Förderungen für Unternehmen mit regionalen Produktions- und Lagerstätten sowie zur Online-Produktvermarktung oberösterreichischer Unternehmen.

„Wir erwarten in der Ausschuss-Debatte eine klare Prioritätensetzung. Die Ansiedelung eines Online-Giganten kann nicht im Vordergrund stehen. Ein Lieferzentrum, das kaum Jobs bringt, keine Impulse für die Wirtschaft, sondern die heimischen Unternehmen sogar schwächt. Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie müssen wir konkret unterstützen und das rasch“, betont Engl.

Dagmar Engl

Landtagsabgeordnete und Stellvertretende Landessprecherin

dagmar.engl@gruene.at
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