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26.05.2022 Allgemein

Har­sche Kri­tik an Schließung von Ju­gend­zen­trum Lich­te­negg

Man sieht dringenden Handlungsbedarf – und sperrt ein Jugendzentrum zu. Das ist wohl an Ironie schwer zu überbieten, so Grün-Gemeinderat Alessandro Schatzmann zu einem von der Stadt Wels angekündigten Jugendstrategiekonzept. Die wenigen positiven Punkte, wie eine fallweise Öffnung der Jugendzentren an einem Samstag, seien in anderen Kommunen längst Standard, meint Schatzmann, und bislang ist das auch nur eine unverbindliche Absichtserklärung der Stadt.

 

Besonders gravierend sei die Schließung des Jugendzentrums Lichtenegg zu bewerten. Damit geht nach dem D22 im Jahr 2020 ein weiteres Stück Jugendinfrastruktur verloren. Die geringe Auslastung lässt Schatzmann, auch Sprecher der Grünen Jugend, nicht gelten: Zum einen gibt es wegen der seit über zwei Jahren andauernden Pandemie keinerlei belastbare Zahlen, die dies belegen könnten. Zum anderen muss man sich halt überlegen, wie man das Zentrum attraktiver macht. So können man ja mit umliegenden Schulen eine betreute Nutzung der Sportflächen absprechen. Bei Schönwetter wäre es durchaus auch eine Option, den Raum mal zuzulassen, dafür in den umliegenden Parks oder am Ballspielplatz Grüne Zeile Betreuung anzubieten. “Den Standort gleich völlig aufzugeben ist jedenfalls der falsche Weg.

 

Gespannt ist man auf weitere Details aus dem Jugendstrategiekonzept. Sparen bei Kindern und Jugendlichen gehe jedenfalls gar nicht, betonen die Grünen, “die Jugendarbeiter*innen machen einen hervorragenden Job, viele Jugendliche brauchen sie.

Alessandro Schatzmann
Alessandro Schatzmann

Gemeinderat und Vorstandsmitglied

alessandro.schatzmann@gruene.at
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