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18.02.2022 Allgemein

Grün­er Be­such in der Vor­ratskam­mer

Ein krisensicherer ökologischer Vorzeigebetrieb

Biologisch, regional und fair produzierte Waren vertreiben: Das ist die Grundidee der “Vorratskammer”. Das Ganze funktioniert über ein ausgeklügeltes Netzwerk, in dem sich rund 100 Hersteller*innen zusammengeschlossen haben. Alle Produkte können online vorbestellt werden und stehen jeden Freitag in Wels, Krenglbach und Steinhaus zur Abholung bereit. An die 2000 verschiedene Waren vertreibt Inhaberin Magdalena Glasner im Laufe des Jahres. Auch in den Lockdown-Phasen gab es kaum Engpässe, die regionale Produktion funktionierte. Gerade während der schlimmsten Phasen der Pandemie haben wir deutlich gesehen, wie wertvoll regionale Produktion und regionaler Vertrieb sind.

 

Aber auch in ruhigeren Zeiten hat das Vorratskammer-System viele Vorteile. Die einzelnen Produzent*innen sparen sich den Aufbau eigener Vertriebsstrukturen; umgekehrt bekommen die Konsument*innen via Vorratskammer alles aus einer Hand und müssen nicht unterschiedliche Hersteller abklappern. Gekauft wird nur das, was man wirklich benötigt, bei der Verpackung wird so weit wie möglich gespart, was Rammerstorfer als Abfallreferenten nochmal extra freut.

 

Besonders hervorzuheben ist auch das Engagement von Bio-Pionierin Magdalena Glasner für die Sache insgesamt. Der beliebte Welser Öko-Shopping-Guide “Gutes finden in Wels” geht hauptsächlich auf ihre Initiative zurück.

Infos: www.netswerk.net/vorratskammer/

Thomas Rammerstorfer

Stadtrat

thomas.rammerstorfer@gruene.at
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