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29.07.2022 Allgemein

Grü­ne schließen sich Kri­tik der An­ti­fa an

Symbolbild Geldscheine

"Förderung des Burschenschafter-Treffens ist abzulehnen"

Wie schon im Gemeinderat und im Stadtsenat lehnen die Welser Grünen einen Finanz-Zuschuss für das Burschenschafter-Treffen im September ab. Begründet wir dies mit den bekannten Überschneidungen des Milieus zur rechtsextremen Szene. Viele der zu erwartenden “Pennäler-Burschis” hätten eine deutliche Schlagseite. So etwa die Rieder “Germania”, die 2017 auch einen Terror-verherrlichenden Nazi-“Liedermacher” eingeladen hat. Eine Affäre, die der heutige Grünen-Stadtrat Thomas Rammerstorfer aufgedeckt hatte. Dieser meint zum Treffen: “Juristisch gibt es keine Handhabe für ein Verbot, das muss man so hinnehmen. Dass die Stadt Wels mit den Stimmen von FPÖ und ÖVP die Veranstaltung auch noch sponsern, ist wirklich traurig.”

Verwunderlich sei in diesem Zusammenhang, dass vom veranstaltenden Verein, der “Deutsch-conservativen Semestralverbindung Gothia”, keinerlei Aktivitäten bekannt sind. Das Vereinsleben “scheine sich auf Frühschoppen und dergleichen zu begrenzen”, so Rammerstorfer, “warum wir sowas – unabhängig vom politischen Inhalt – aus der Jugendförderung mitfinanzieren sollen, ist mir rätselhaft.”

Abschließend bemerkt der Grünen-Stadtrat: “Es steht jedem frei, sich im Rahmen des Gesetzes deutsch-national zu betätigen, aber dann soll man konsequenterweise bitte auch in Deutschland um Subventionen ansuchen.”
Thomas Rammerstorfer
Thomas Rammerstorfer

Stadtrat

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