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21.12.2023 Allgemein

Ge­schwin­dig­keits­re­duk­ti­on

Markierungen einer Unfallstelle auf der B3

Insgesamt ereigneten sich in Mauthausen 2022 traurige 40 Unfälle mit Personenschaden.

Ohne Feuerwehren wären Verletzte auf der B3 nicht schnell genug aus den Unfallautos  zu kriegen. Ohne Feuerwehren wären Straßen lange von Autowracks, Glassplittern, Plastiktrümmern blockiert. Ohne Feuerwehren hätte der Verkehr durch Ölspuren gewaltige Sicherheitsrisiken.

In Mauthausen haben wir entlang der B3 Unfallhäufungspunkte.

Je höher die Fahrgeschwindigkeit desto gravierender zeigen sich die Unfallfolgen. Es würde die Sicherheit von Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und Personen in den Autos viel weniger Gefahr drohen, wäre die Fahrgeschwindigkeit auf der B3 im Bereich des Ortsgebietes auf 50 km/h  beschränkt.

Auf der Donaubrücke war eine Geschwindigkeitsreduktion auf 30 km/h möglich und der Verkehr kommt dennoch nicht zum Erliegen. Der alten Brücke tut es gut. 

Aus Sicht von Fußgänger:innen und Radfahrer:innen wäre im gesamten Ortsgebiet  eine Geschwindigkeitsreduktion auf 30 km/h auf allen Siedlungsstraßen ein Sicherheitsgewinn. Auch der Autoverkehr käme in weniger brenzlige Situationen. Ich denke, wir Bewohnerinnen und Bewohner  müssen uns gegenseitig motivieren, die Fahrgeschwindigkeit etwas zurückzunehmen: es ist ein Sicherheitsgewinn, es bedeutet eine deutliche Senkung der Unfallzahlen. Jeder Unfall plündert die Geldbörse und verursacht Leid in den betroffenen Familien.

Durch ein wenig Geschwindigkeitsreduktion würde unser Ort stressloser, die Rücksichtnahme auf andere würde besser erlebbarer. Der Verkehrslärm würde weniger. Die Feinstaubemissionen würden minimiert und die gleichmäßigere Durchfahrt durch den Ort  würde den Spritverbrauch reduzieren.

Am Marktplatz und am Untermarkt sowie am Kirchenberg (von der Vormarktstraße bis zur Kirche) könnte man sogar eine „Begegnungszone“ errichten. Alles wird eben gestaltet. Es braucht dann keine Gehsteige mehr, keine Gehsteigkanten, keine Rollstuhlbarrieren. Alle nehmen Rücksicht auf andere  und niemand fährt dort schneller als 20 km/h. Weniger Hetze und ein wenig mehr an Gemütlichkeit – das wäre eine ordentliche Umgewöhnung für viele von uns. Nach einiger Zeit könnten wir vielleicht sagen:  das hätte uns schon früher einfallen können. 

Und sollten wir dafür zwei bis drei Minuten länger brauchen, um nach Linz oder nach Perg zu kommen, das sollte uns die neu gewonnene Lebensqualität und die Verkehrssicherheit vom Kind bis zum Greis wohl wert sein. 

Fritz Etzlestorfer
Fritz Etzelstorfer

Ersatzgemeinderat

[email protected]
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