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26.05.2022 Allgemein

Ge­fah­ren auf den Rad­we­gen

Mit Schildern wollen sie die Aufmerksamkeit auf die Baustellen im Verkehrsnetz lenken.

 

Man muss es leider so harsch sagen: “Radfahren in Wels ist lebensgefährlich.” Mit unserer Fotoaktion zeigen wir nur einen Bruchteil der Problematik. Weit muss man nicht gehen um Gefahrenstellen für Radfahrer*innen festzustellen. Die Grünen kämpfen schon seit Jahrzehnten für eine Besserung, schön langsam kommt unsere Botschaft bei den Betonierern von gestern an.

 

Gerade bei Schulen oder essenziellen Arbeitswegen fehlen Radwege. Da ist es kein Wunder, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, um dann weiter in die Arbeit zu fahren. Man muss den Verkehr als ganzes neu denken. Das alte Denken “Auto über alles” und noch mehr Straßen werden die Probleme nicht lösen. Man braucht sich nur Länder wie Schweden oder die Niederlande anzuschauen, die das schon vor Jahrzehnten begriffen haben und sich ihre Expertise zu nutzen machen. Das Rad muss nicht neu erfunden werden!

 

Eine zentrale Problematik, die die Grünen sehen, ist das plötzliche Enden von Radwegen ohne ersichtlichen Grund. Es gibt massive unerklärliche Lücken im Radwegenetz. Dann werden die Markierungen auf den Straßen und Gehwegen gefühlt alle 10 Jahre nachgebessert, was zur Folge hat, dass man Radwege als solche nicht mehr erkennen kann. All diese Probleme wären, so ein politischer Wille da ist, einfach gelöst. Dazu müsste man sich aber aufs Arbeiten und nicht nur auf reine Inszenierung fokussieren.

Alessandro Schatzmann
Alessandro Schatzmann

Gemeinderat und Vorstandsmitglied

alessandro.schatzmann@gruene.at
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