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12.01.2023 Allgemein

Ein sel­te­nes Him­mel­ser­eig­nis

Sonnenfinsternis

Die Sonnenfinsternis damals am Gmundnerberg bei meiner Arbeitsstätte war beeindruckend!

Nun erlebe ich diese Sonnenfinsternis symbolisch in unserer Weltsituation.

Wir stehen mit unserem Klimawandel, politischen und gesellschaftlichen Problemen vor großen Herausforderungen.

Die Coronaepidemie hat in den vergangenen zwei Jahren unser soziales und wirtschaftliches Leben ziemlich eingeschränkt und so einige selbstverständliche Lebensweisen und Gepflogenheiten durcheinandergewirbelt.  

Nun kündigt sich eine große Klimakrise mit schweren Überflutungen, großflächigen Waldbränden rund um Europa und anderen Kontinenten an. Andauernde extreme Trockenheit in vielen

südlichen Ländern und sonstige Naturkatastrophen als Folge des Klimawandels gefährden die Existenz vieler Menschen und die Existenz der Tier- und Pflanzenwelt.

Damit nicht genug!

Der Krieg Russlands mit der Ukraine  erschüttert unser Sicherheitsgefühl in Europa.

Ja, nicht weit weg von uns schreckliche Kriegstraumata, die mehrere Generationen anhalten werden.

Der Ukrainekrieg löst eine Wirtschaftskrise aus. Die Gaslieferungen aus Russland werden eingeschränkt, die Energiepreise steigen massiv und bewirken eine immer höher werdende Inflation.

Es entstehen in unserer Welt immer mehr rechtsgerichtete und autokratische Regierungen, die die Demokratien auszuhöhlen drohen.  

Angesichts dieser düsteren Szenarien wünsche ich uns Menschen, dass sich in diesem Neuen Jahr diese Finsternis unserer Weltsituation nach und nach auflöst.

So wie auf dem Photo die Sonne nach der Finsternis wieder zaghaft hervorlugt, zeigen sich auch in unserem Erdenleben Lichtblicke.

Immer mehr Menschen solidarisieren sich – auch unter widrigen Umständen –  für den Frieden, für die Freiheit und für Frauenrechte und die Verbesserung der Umweltsituation.

Namhafte Sozialökonomen und Wissenschafter fordern ein Umdenken des Wirtschaftwachstums in Richtung Kreislaufwirtschaft und Schonung der Naturlandschaften, und Verbesserung der sozialökologischen Situation in den Dritte Welt-Ländern. Dafür sollen  reichere Länder auf ein niedrigeres Verbrauchsniveau umsteigen, was sich auch in der Coronaepidemiezeit ergeben hat.

Es entstehen innovative Ideen, wie der hohe Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre abgebaut werden könnte: Algenwälder in küstennahen Wüstengebieten und  eine Wüstenpflanze, die Purgiernuss,  sollen effektiv CO2 binden. Entsprechende Anlagen sollen in Planung sein.

Ebenso können größere Waldflächen diesen Effekt haben.

Auch in Richtung erneuerbare Energien entwickeln sich  Technologien.

Diese Bestrebungen geben Hoffnung!

Und ich wünsche uns Menschen, dass diese Ansätze greifen und dass Frieden in der Ukraine und anderen kriegsgebeutelten Ländern einkehrt.

Möge unser blauer Planet mit seinen wunderschönen Landschaften am endlos weiten Firmament des Alls weiterhin leuchten!           

Gudrun Mairhofer
Gudrun Mairhofer

Gemeindegruppenmitglied

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