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02.05.2022 Allgemein

Ein Schü­ler­lo­tes­n­blick ge­nügt - meist

Schülerlotse Rudi Nesser

Schülerlotse in den Wintermonaten zu sein, ist nicht so toll, und wenn es im beginnenden Frühling schüttet auch nicht!  

 

Aber was soll‘s, wir sind ja nicht nur Schülerlotsen. Nein, in Zeiten wie diesen sind wir „Public Traffic Supervisor“ geworden (sagt zumindest Kabarettist Klaus Eckel).

 

Die meisten Autofahrer*innen reagieren auf unsere Blicke und Zeichen. Danke übrigens!

Ich denke, wir – Väter und Mütter und ich als Senior- bleiben aufmerksam, egal ob als Lotse oder PTS. Und so sehen wir genug: Autofahrer*innen, die rechtzeitig langsamer werden, Kinder mit gelben Schutzwesten, Eltern, die als Begleitung mit unterwegs sind und viele, die aus ihren Autos heraus grüßen. Das ist erfreulich.

 

Ich selbst sehe aber auch noch anderes, was besser werden müsste. 

Zum Beispiel, dass an der Volksschul-Bushaltestelle eine Beleuchtung fehlt- Gemeinde hergehört! Der aufgemalte „30er“ wird leider von manchen als Mindestgeschwindigkeit angesehen. 

Da genügt ein strenger Blick nicht immer, da braucht‘s auch mal ein Handzeichen: Brems dich ein!

 

Überhaupt sollten sich manche auch abseits des Autoverkehrs „einbremsen“. So wie auf der Straße ist auch für unsere Gemeinschaft ein „Freund-Feind-Denken“ nicht gut, sondern eher die alte Schulweisheit: Ich seh‘ dich, ich respektiere dich.

 

Wir Schülerlotsen haben täglich die Sicherheit der Kinder im Blick.

Und sie danken es, grüßen, wünschen einen guten Tag, sind frohgemut – da wird mir auch im Winter gleich ein bisschen wärmer. Solche Kinder sind ein Beispiel dafür, was unsere ganze Gesellschaft derzeit braucht: öfter mal „Danke“ sagen, lächeln, ein paar Worte wechseln, sich grüßen, miteinander unterwegs sein, mutig und froh sein. Trotz Corona, Maske, Testung.

 

Aber zurück zur Verkehrssicherheit. 

Wir sehen, dass Gehsteige und Fußgängerübergänge wirklich wichtig sind, für Kinder und alle Fußgänger*innen!

Warum wurde bei der Billakreuzung auf eine sichere Querung vergessen? Zumindest braucht es dort „Verzögerungsstreifen“, wenn jemand aus Richtung Bach nach Katsdorf fährt, genauso wie vor dem Feuerwehrhaus, wenn jemand aus der Lungitzer Richtung kommt.

 

Ein durchgehender Gehweg wird gern und dankbar angenommen, z.B. von Breitenbruck nach Bodendorf. Woanders aber gibt es gefährliche Lücken: in Breitenbruck vom Marterl in der Kurve hinunter bis über die Gusen-Brücke oder vom Eichwiesl kommend über die Brücke in den Ort. 

Ein großes Sicherheitsprojekt für Fußgänger ist – schon oft gewünscht – ein Gehweg von der ASKÖ nach Bodendorf!

 

Zu guter Letzt: ein Buswartehäuschen in „Bodendorf Süd“ für alle, die dort auf den Bus warten, ist überfällig. 

Auch wenn ich jetzt „nur mehr“ Schülerlotse bin, hoffe ich, dass viele vom neuen Gemeinderat mitlesen und aktiv werden. Ein freundlicher Lotsen-Blick, wenn ihr mal vorbeifahrt, ist euch sicher!

Rudi Nesser
Rudi Nesser

Ersatzgemeinderat

katsdorf@gruene.at
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