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11.11.2022 Presse

Ent­täu­schen­des Frau­en­bud­get ohne Im­pul­se für Frau­en­po­li­tik

Symbolbild mit vier Händen die ineinander greifen

Eine Fortschreibung des Bisherigen – keine finanzielle Stärkung der Frauenberatungsstellen als besonderes Manko

„Auf den ersten Blick ist dieses Frauenbudget kein großer Wurf. Eine Fortschreibung des Bisherigen ohne neue Impulse für die Frauenpolitik. Da und dort wird etwas geschraubt aber insgesamt gesehen, bleibt alles beim Alten und das ist nicht gut. Dass es nicht mehr Geld für die Frauenberatungsstellen gibt, sticht als besondere Enttäuschung hervor. Als unverzichtbare Anlaufstellen für die Frauen in schwierigen Lagen und essentieller Teil der Gewaltprävention hätten sie eine stabilere finanzielle Grundlage gebraucht. Denn nur mit einer beständigen Stärkung können die Frauenberatungsstellen ihre wichtige Unterstützungs- und Präventionsarbeit auch optimal erfüllen und den Frauen Rückhalt, Sicherheit und eine Perspektive geben“, kommentiert die Grüne Frauensprecherin LAbg. Dagmar Engl in einer ersten Reaktion das heute präsentierte Frauenbudget.

Selbstverständlich bräuchte die Frauenpolitik in vielen Bereichen eine Aufwertung, die auch im Budget sichtbar werden müsste. „Es geht darum Rollenbilder und Klischees abzubauen und die Gehaltsschere endlich zu schließen. Es geht darum, alle jene Einrichtungen zu stärken, die sich für Gleichstellung in allen Lebensbereichen, breite Bewusstseinsbildung und Beratung einsetzen. Politische Maßnahmen und finanzielle Unterstützung müssen hier Hand in Hand gehen, um Lage und Chancen für die Frauen spürbar zu erhöhen. Diese Chancen hat man mit diesem Frauenbudget nicht genutzt“, betont Engl

Dagmar Engl
Dagmar Engl

Landtagsabgeordnete und Stellvertretende Landessprecherin

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