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21.04.2022 Presse

Ener­gie­wen­de braucht Wind­kraft

Windräder auf einem Feld

Enormes Potential der Windkraft endlich nutzen, die rechtlichen Rahmenbedingungen und einen Fahrplan für 100 neue Windräder bis 2030 erstellen

„Wir brauchen auch die Windkraft für die Energiewende. Unbedingt. Das Potential ist enorm und wir müssen es endlich auch wirklich nutzen. Die hochkarätige Tagung – wie die Energiewende gelingen kann – an der Kepler-Uni hat uns das heute bestätigt. Das freut uns Grüne, ist aber in doppeltem Sinn nicht überraschend. Erstens wäre es grundsätzlich widersinnig auf diese Erneuerbare Energie zu verzichten, die wir reichlich im Land haben. Zweitens ist ihr Potential hier in Oberösterreich nicht ansatzweise ausgeschöpft, denn Schwarz-Blau hat den Windkraftausbau weitgehend gestoppt. Die Koalition und allen voran Wirtschaftslandesrat Achleitner mögen die Erkenntnisse dieser Tagung verinnerlichen und schnellst in die Praxis bringen“, betont die Grüne Energiesprecherin Labg. Ulrike Schwarz.

Zur Erinnerung: Nur 2 Prozent des derzeit möglichen Windkraft-Potenzials von 2.300 MW wird derzeit genutzt. Ein einziges größeres Windrad wurde in den letzten sechs unter Schwarz-Blau gebaut. Verantwortlich dafür ist der Windkraft-Masterplan der Koalition, der Windkraft jedoch nicht fördert, sondern mit kaum überwindbaren Hürden quasi stillgelegt hat.

„Wir Grüne wollen bis 2030 100 neue Windräder in Oberösterreich. Das ist machbar. Dafür müssen der Windmasterplan überarbeitet und Vorrangflächen ausgewiesen werden. Die Verfahren müssen schneller werden, aber auch qualitätsvoll bleiben. Das geht nur mit mehr GutachterInnen und grundsätzlich einer besseren Behördenausstattung. Es liegen bereits etliche Windkraft-Projekte in den Schubladen, setzen wir sie endlich um“, sieht sich Schwarz in den Grünen Forderungen im letzten Landtag bestätigt.

„Die dringenden Herausforderungen der Energie – und Mobilitätswende müssen aber immer auch im Einklang mit den ökologischen Anforderungen bewältigt werden. Dazu braucht es einen innovativen und effektiven Rechtsrahmen, der die schnelle Transformation ermöglicht und gleichzeitig die Rechte der Betroffenen wahrt“, bestätigt auch Univ. Prof. Dr. Erika Wagner, Vorständin des Institutes für Umweltrecht.

Schwarz: „Wir müssen raus aus Gas und Öl und rein in die Erneuerbaren Energien. Der drohende Klimakollaps, der schreckliche Ukraine-Krieg und die Gas-Abhängigkeit vom russischen Aggressor machen dies alternativlos. Windkraft muss und wird ein Teil davon sein. Windräder werden Teil unserer Landschaft und ein Symbol für die neue Energiefreiheit“.

Ulrike Schwarz
Ulrike Schwarz

Landtagsabgeordnete

ulrike.schwarz@gruene.at
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