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30.06.2022 Allgemein

Grü­ne mit Fokus auf Ent­las­tung der Be­völ­ke­rung

Die Krise auf den Energiemarkt in Folge des russischen Überfalls auf die Ukraine hat auch auf Wels Auswirkungen: Diese zu lindern haben sich die Grünen zur Aufgabe gemacht. Dementsprechend wird es Anträge in der Gemeinderatssitzung am Montag den 4. Juli 2022 geben. Die galoppierende Inflation und die damit einhergehende Teuerung beeinträchtigt gerade Haushalte mit niedrigen Einkommen. Hier müsse die Kommune Verantwortung übernehmen, so Grünen-Sprecherin GR Miriam Faber.
Eine deutliche Erhöhung beantragt man bei der Schulbeginnunterstützung. Das Einstiegsgeld für Schulanfänger*innen soll auf 156,- Euro verdoppelt werden. “Viele Produkte sind teurer geworden, wir müssen hier nachbessern.” Einen anderen Antrag, der vorsieht, die Unterstützung nicht zu erhöhen, aber künftig alle Schuleinsteiger*innen zu fördern, sieht sie kritisch: “Vom Gießkannenprinzip bei Förderungen halten wir nichts. Soziale Treffsicherheit ist deutlich wichtiger.” Gerade ein gelungener, sorgenfreier Start in die Schullaufbahn sei wichtig für die weitere Bildungskarriere und von der Stadt zu unterstützen.
Auch im Öffentlichen Verkehr soll es eine Entlastung geben. Verkehrssprecher GR Walter Teubl hält die Preisgestaltung der Welser Linien für lückenhaft. So gäbe es kein günstiges Angebot für eine Monatskarte. Das soll nun ausgebessert werden: Statt 51,30 Euro soll diese in Hinkunft nur mehr 26.- Euro kosten. “Viele haben kurze Praktika, Kurse oder nehmen den Bus nur im Winter in Anspruch, da zahlt sich eine Jahreskarte nicht aus”, so Teubl, “diese Lücke in der Preisgestaltung gilt es zu schließen.” Damit könne man auch die niedrigen Fahrgastzahlen der Welser Linien verbessern, umwelt- und sozialpolitisch hätte es sowieso Sinn.
Thomas Rammerstorfer begrüßt die Initiativen. “Eingedenk der sehr guten Finanzsituation in Wels wäre weiteres Sparen nun fehl am Platz, wir müssen den Menschen rasch und unbürokratisch helfen!” Der Umwelt- und Klimastadtrat wünscht sich eine “effiziente Diskussion und schnelle Entscheidungen” darüber, wie man den von der Krise am meisten Betroffenen rasch helfen kann.
Thomas Rammerstorfer
Thomas Rammerstorfer

Stadtrat

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