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09.04.2024 Allgemein

4 Fra­gen – 4 Ant­wor­ten!

Aufgrund ihres Wohnsitzwechsels ziehen sich die „GRÜNEN-Urgesteine“ Christian & Sabine Wagner nun aus ihrer aktiven Tätigkeit bei der GRÜNEN-Fraktion EWD zurück. In ihren Herzen bleiben die beiden natürlich GRÜNE. Kurz nach der Abschiedsfeier am 16.1.2024 habe ich Christian Wagner um ein Interview gebeten:

Kannst du deinen Werdegang bei der GRÜNEN-Fraktion EWD kurz beschreiben und wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Ich bin 2005 über Brigitte Kahler zur engagierten Gruppe gestoßen, die mich sofort fasziniert hat. Bis zuletzt war ich verantwortlich für die „BRENNNESSEL“ und Sprecher der Ortsgruppe.

Meine weiteren Stationen ab 2009: Mitglied im Gemeinderat, im Gemeinde- und Bezirksvorstand, in den Ausschüssen f. Ortsentwicklung und Finanzen. Momentan bin ich aufgrund des Wohnsitzwechsels in keiner Funktion tätig.

Bei der letzten GR-Wahl hat ungefähr jede/r fünfte Engerwitzdorfer:in den GRÜNEN die Stimme gegeben. Die Wahlergebnisse der GRÜNEN bei Landtagswahl OÖ/2021 und Nationalrats-wahl/2019 lagen deutlich darunter. Was macht die GRÜNE-Fraktion EWD anders?

Das gute Wahlergebnis im Vergleich ist wohl eine Kombination aus den unterschiedlichen Ebenen, der lokalen Berichterstattung und den handelnden Personen. Unser Vizebürgermeister Andreas Giritzer ist ein sympathischer, aktiver Lokalpolitiker, der gemeinsam mit der bestens eingearbeiteten GRÜNEN-Obfrau Jenny Niebsch ein gutes Führungsteam bildet.

Welche Themen sollten in der Gemeinde EWD aus Sicht der GRÜNEN unbedingt WIE vorangetrieben werden?

Ganz wichtig sehe ich den Bürger-/ Bürgerinnen-Beteiligungsprozess. Den GRÜNEN ist es wichtig, Betroffene von Anfang an zu Beteiligten zu machen (Regiotram/ Stadtbahn, Ortsumfahrung Linz). Wir haben den Zeitgeist der Energiewende in der Gemeinde etabliert. Photovoltaik und ein Nahwärmeprojekt sind nun auf einem guten Weg. Ja, es braucht GRÜNE, um weiter im Bereich Klima- und Umweltschutz Druck zu machen und die Menschen ins Boot zu holen. Niemand alleine kann die Welt retten, aber jeder kann in seinem Bereich etwas dazu beitragen. Angesichts knapper Kassen ist die Zusammenarbeit mit den Nachbarn in der Region wichtiger denn je.

Du hast dir deinen Wohntraum mit dem Kauf und der Renovierung eines alten Bauernhofes in der kleinen Mühlviertler Gemeinde Waldburg erfüllt. Was sind die Motive dafür?

Meine Frau und ich wollten auf einem Stück eigener Natur leben. Die bestehende Bausubstanz wurde in ihrem Charakter erhalten und kein zusätzlicher Grünraum verbaut. Die Nähe zu Familie und Freunden in unserem Heimatbezirk Freistadt ist ein wichtiger Nebeneffekt.

Danke für das Interview

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