Ein neues Gesamtverkehrskonzept für Oberösterreich ist längst überfällig

Ein neues Gesamtverkehrskonzept für Oberösterreich ist längst überfällig

Grüner Antrag fordert Verkehrskonzept, das beiträgt Oberösterreich bis 2040 klimaneutral zu machen – unverzichtbarer Plan, um den Menschen einfache, umweltfreundliche und günstige Mobilität zu bringen

„Wir müssen weg von Stau, Abgasen und endloser Parkplatzsuche. Wir müssen weg von diesen Belastungen und hin zu einem Verkehrsverständnis, das die PendlerInnen öffentlich, einfach und günstig von A nach B bringt. Dafür brauchen wir einen Plan und damit ein neues Gesamtverkehrskonzept. Denn das bestehende ist völlig überholt. Wir brauchen ein Konzept, das die Zukunft abbildet, den Menschen eine neue Mobilität bietet und dazu beiträgt Oberösterreich bis 2040 klimaneutral zu machen. Denn die Zeiten, in denen Beton und Asphalt die Verkehrsplanung dominiert haben, sind vorbei“, betont die Grüne Mobilitätssprecherin LAbg. Dagmar Engl und verweist auf den entsprechenden und von den Grünen im jüngsten Landtag eingebrachten Antrag.

Seit 2008 und damit nahezu 14 Jahren gibt das aktuelle Gesamtverkehrskonzept die verkehrspolitischen Leitlinien und Ziele vor. Ein Zeitraum, in dem sich Rahmenbedingungen und vor allem Herausforderungen für die Mobilität teils dramatisch geändert haben. „Der Verkehr hat maßgeblichen Anteil an der Klimakrise. Er ist damit aber auch einer der wichtigsten Instrumente, aus der Krise rauszukommen. Es gilt den Verkehr zu verbessern, vermeiden und wo möglich zu verlagern. Den Menschen Öffi-Alternativen anzubieten, damit wir die CO2-Werte im Mobilitätsbereich reduzieren. Und der Weg dorthin muss in einem neuen Gesamtverkehrskonzept verankert sein, das die Klimaforschung ebenso einbindet wie die Verkehrsforschung und technische Innovationen“, betont Engl.

Dies ist überfällig: Spitzenreiter bei den CO2-Emissonen, im Schlussfeld bei den Öffis, die höchste Pro-Kopf-Emission und der höchste Anteil des motorisierten Individualverkehrs bundesweit – das zeigt die prekäre Lage und den immensen Änderungs- und Aufholbedarf Oberösterreichs im Verkehrsbereich. „Oberösterreich soll bis 2040 klimaneutral sein. Dazu bekennt sich sogar die schwarz-blaue Landeskoalition. Mit Einzellösungen und -projekten geht das nicht. Das gelingt nur, wenn wir den Verkehr generell neu denken, gestalten und durch ein neues Gesamtverkehrskonzept das Fundament für diese neue Mobilität legen“, betont Engl.

Teilen...