Partei
Themen
Programm
Service
Der Westring auf unsere Kosten? Nicht mit UNS!
4 Gründe, warum der Linzer Westring in die Sackgasse führt
- Gesundheitsgefährdend:
Schon jetzt werden in Linz die Obergrenzen für Luftschadstoffe immer öfter überschritten. Mit dem Westring wird die Belastung für die Lungen und Atemwege der LinzerInnen durch Feinstaub und Stickstoffdioxide noch weiter zunehmen. - Nicht genehmigungsfähig:
Die Prüfung der Umweltauswirkungen des Westrings hat erst begonnen. Angesichts der jetzt schon hohen Schadstoffbelastung der Linzer Luft ist das Ergebnis dieses „UVP-Verfahrens“ absehbar: Das Projekt wird auf Grund der zusätzlichen Umweltbelastung durchfallen. - Sündteurer Zwischenschritt zu Transitautobahn durch Linz:
Bei der Einigung zwischen Verkehrsministerin Bures und den Vertretern Oberösterreichs wurde erklärt, dass der Anschluss des Westrings an die Autobahn im Norden von Linz (A7 bzw. S10) aus Kostengründen gestrichen wird. Trotzdem wird der verbliebene Südteil nicht auf die Größe einer Landstraße verkleinert, sondern als sündteure Vollautobahn ausgeführt. Das ist nur dann logisch, wenn nach wie vor die Absicht besteht irgendwann doch auch den Nordteil zu errichten und den Transitverkehr aus dem Norden (Achse von der Ostsee über Berlin und Prag bis zur Adria) mitten durch Linz zu führen. - Keine Abhilfe für staugeplagte PendlerInnen und belastete AnrainerInnen:
Mit dem Uraltprojekt Westring wird eines garantiert erreicht: Der Stau wird nicht weniger, sondern nur verlagert: zu den Auf- und Abfahrten des neuen Autobahnstücks.
Für den Landessprecher der Grünen Rudi Anschober ist klar: „Das Linzer Verkehrsproblem kann dauerhaft nur durch ein attraktives Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Linz gelöst werden“.
Die Grünen fordern daher rasch die dafür erforderlichen Schritte zu setzen:
- Errichtung einer zweite Schienenachse durch Linz
- Ausbau und Beschleunigung der
- Mühlkreisbahn
- Errichtung einer Stadtbahn von Linz
- über Gallneukirchen nach Pregarten
- Verlängerung der Straßenbahn bis
- Traun und Ansfelden.
- Errichtung von Umsteigemöglichkeiten (Park&Ride-Anlagen) entlang dieser Schienenachsen
Nur mit einem intelligenten Gesamtpaket für den Großraum Linz kann die Lebensqualität der PendlerInnen und AnrainerInnen deutlich verbessert
werden!
527 Millionen Euro soll alleine der Südteil der Westring-Transitautobahn kosten. Eine halbe Milliarde Euro für ein völlig überteuertes, überaltertes, überdimensioniertes, sowie gesundheitsgefährdendes Projekt, das aus Umweltschutzgründen nicht einmal genehmigungsfähig sein wird!
Wenn es nach ÖVP oder SPÖ geht, sollte das Land OÖ und auch die Stadt Linz diese Transitautobahn jetzt auch noch zu 15 % mitfinanzieren! Nach derzeitigem Stand ist das ein 78 Millionen Euro-Blankoscheck an die Bundesregierung!
Das Festklammern am Megaprojekt Westring geht auf unser Kosten:
- Diese hunderte Millionen Euro fehlen dort, wo Sparpakete Familien und sozial Schwache mit voller Härte treffen und Zukunftsbereiche - wie die Bildung - ausgehungert werden.
- Aktuell müssen in OÖ über 100 Menschen um ihren Arbeitsplatz fürchten, weil im Sozialbereich einseitig zusammengekürzt wird.
- Der Westring löst das Stau- und Lärmproblem nicht, sondern verlagert es direkt in die Stadt
- Linz gilt bereits jetzt als Luftsanierungsgebiet und verträgt keine zusätzlichen gesundheitsgefährdenden Schadstoffe!
Wir sagen ganz klar: Nicht mit UNS!
Wir fordern die Umsetzung einer kostengünstigen und intelligenten Gesamtlösung für den Verkehr in Linz:
- Umsetzung eines leistungsstarken Öffi-Angebots: zweite Schienenachse durch Linz, die Attraktivierung der Mühlkreisbahn und Errichtung der Stadtbahn Linz-Gallneukirchen-Pregarten
- Wirksame und kostengünstige Lösungen für Staubereiche (4. Donaubrücke bzw. weiträumige Umfahrung)
Zum Seitenanfang




