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STELLV. GRüNE KLUBOBFRAU
22.07.2011 13:00
Grüne sehen Kompromissvorschlag zu Welser Flughafenareal mehr als kritisch
Wirtschaftliche Interessen dominieren, Artenschutz nicht garantiert, Flugverein nicht eingebunden
Äußerst kritisch sehen die Grünen den vorlegten Kompromissvorschlag zur Zukunft des Welser Flughafenareals. Nach Gesprächen von BIG, Stadt Wels und den Landesräten Haimbuchner und Sigl sollen knapp 25 Hektar der 110 Hektar Gesamtfläche in Betriebsbaugebiet umgewidmet, die verbleibenden 85 Hektar unter Naturschutz gestellt werden. „Ich sehe das sehr skeptisch, denn der Naturschutz kommt bei dieser Lösung viel zu kurz. Es muss jetzt dringendst geprüft werden, wie viel an Fläche es unbedingt braucht, um den Artenschutz zu garantieren und speziell die Wiederansiedelung der Brachvögel sicherzustellen“, betont die stellv. Grüne Klubobfrau und Umweltsprecherin Ulrike Schwarz.
Völlig unverständlich ist es für Schwarz auch, dass der ansässige Fliegerklub Weiße Möwe nicht in diese Gespräche eingebunden war. „Neben dem Naturschutz ist auch die Weiße Möwe in dieser Causa hauptbetroffen. Deren Flugbetrieb muss auf jeden Fall gesichert sein“.
Schwarz abschließend: „In der Debatte um die Zukunft des Welser Flughafenareals ist auch mit dem vorlegten Kompromiss das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es ist ein Vorschlag, bei dem einseitige wirtschaftliche Interessen dominieren und über den noch diskutiert werden muss. Klar ist auch, dass seitens der Stadt Wels verabsäumt worden ist, ernsthaft andere Flächen für die selbstverständlich notwendigen Betriebsbauflächen zu suchen“.
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