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Do, 17.05.2012

Für unsere Kinder:  Die beste Schule

  

>  mehr Einzelförderung
Für alle die’s brauchen. Damit alle Kinder ihre Bestleistungen bringen, und nicht nur jene, deren Eltern sich teure Nachhilfe leisten können.

>  mehr LehrerInnen
Wir wollen beste Bildung, darum brauchen wir viele motivierte, sowie gut ausgebildete und
gut bezahlte LehrerInnen.

>  mehr Freiraum
Nur wer Freude hat, geht gern in die Schule. In einer modernen Schule gibt’s neben gutem Unterricht auch Raum für Spiel, Sport und Musik – auch am Nachmittag. Die Hausübung kann in der Schule erledigt werden.

>  mehr Hilfe
Mit Unterstützung von Profis (Schulpsychologie, Gewaltprävention,...) lassen sich Schulprobleme und Alltagskonflikte lösen.

Jedes Kind ist genial

„Schule muss ein Lernort und Lebensraum sein, in dem unsere Kinder Persönlichkeit entfalten können und ihre Fähigkeiten und Talente optimal gefördert werden. Mittelmaß ist zu wenig, wir wollen die beste Schule für unsere Kinder!“
Gottfried Hirz, Klubobmann und Bildungssprecher der Grünen im Oö. Landtag


Daten und Fakten

Unser Schulsystem ist noch von Zeiten Maria Theresias, ein Fünfer im Zeugnis bedeutet eine „Ehrenrunde“, und wir gehören zu den PISA-Schlusslichtern… Einige Zahlen:

Bildungsausgaben
Österreichs Bildungsausgaben sinken gemessen an der Wirtschaftsleistung. Der Anteil für den gesamten Schulbereich sank zwischen 1995 und 2008 von 4,3 Prozent des BIP auf 3,6 Prozent.

SchülerInnen in OÖ

Im aktuellen Schuljahr drücken rund 201.000 SchülerInnen an den 1.008 Schulen in OÖ die Schulbank.

Nachhilfe
127 Mio. Euro haben Eltern 2011 für Nachhilfe ausgegeben, im Schnitt 680 Euro im Jahr pro Kind, für das bezahlte Nachhilfe in Anspruch genommen wird. Knapp ein Viertel der SchülerInnen, können diese vor allem aus Kostengründen nicht in Anspruch nehmen.

Nachmittagsbetreuung
Knapp 60 Prozent der Eltern von 6 bis 14-jährigen SchülerInnen wünschen sich ein ganztägiges Schulangebot. De Facto wird derzeit aber nur an rund jedem 10 Pflichtschulstandort in OÖ Nachmittagsbetreuung angeboten – Tendenz jedoch stark steigend.

Risikoschüler
28 % der 15 – 16 Jährigen können nur unzureichend sinnerfassend lesen. Unter den Burschen gibt es mit 35 Prozent sogar noch mehr „Risikoschüler“ im Lesen, bei den Mädchen sind es 20 Prozent.

Schulabbrecher
Im Schuljahr 2009/10 haben in OÖ 734 Kinder keinen positiven Hauptschulabschluss geschafft. Österreichweis sind es jährlich knapp 5000 Jugendliche, die das Bildungssystem nach 9 Schuljahren ohne positiven Pflichtschulabschluss verlassen.

Gottfried Hirz,
Bildungssprecher der Grünen OÖ:

„Auch noch so stramme Blockaden werden den schulischen Reformen weichen müssen, davon bin ich fest überzeugt. Dies untermauern auch immer mehr Schulen in OÖ, die einen innovativen Bildungsweg zu gehen bereit sind. Die Grünen OÖ. werden den Ausbau innovativer Schulkonzepte und einer qualitativen Nachmittagsbetreuung als Reformkernstück in der politischen Herbstarbeit vehement einfordern und damit ebenso die Öffnung der Schulen durch eine Integration außerschulischer Angebote in die Nachmittagsbetreuung. Die Weichen dafür sind im OÖ Landtag auf Grüne Initiative bereits gestellt.“

Grüne Schule

Für die Grünen stehen die die Bedürfnisse von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen im Mittelpunkt aller Schulfragen und -reformen.

Daher werden wir nicht warten, bis SPÖ und ÖVP ihre fruchtlosen Streitereien beendet haben - wir arbeiten an konkreten Lösungen vor Ort und setzen die Grüne Schule in die Tat um:

Grüne Schule für die Kinder

Unsere Kinder verbringen viel Zeit an der Schule, zunehmend auch am Nachmittag. Schlecht ausgestatten Räume sowie zusehends eingesparte Freifächer und Förderstunden sind jedoch ein unattraktiver Rahmen für die SchülerInnen. Das wollen wir ändern, denn Schule kann durchaus Spaß machen, auch am Nachmittag: Mit dem Konzept der offenen Schule wollen wir das Angebot von Musikschulen, Kultur- und Sportvereinen in die Nachmittagsbetreuung holen. Fußball oder Volleyball, Klavier oder Trommeln, Malen oder Schauspielern soll genauso zum Schulalltag gehören wie individuelle Lernbetreuung und Förderung. Schulen sollen zu Lebensräumen und Lernwerkstätten werden, die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen wollen wir durch moderne Schulbaukonzepte verwirklichen.

Grüne Schule

Alte Schule

Sport,- Musik,- und Kulturangebot an der Schule

Kaputtgesparte Freifächer und Förderstunden

Persönliche Bestleistung durch individuelle Förderung von Stärken und Talenten

Fehlersuche, Dauerstress und Monotonie

Schule als Lebensraum und Lebenswerkstatt

Desolate Schulgebäude in Kasernenarchitektur

Grüne Schule für die Eltern

Eltern erwarten zu Recht von der Schule, dass ihre Kinder im Unterricht bestmöglich gefördert und gefordert werden. Der Großteil der Eltern wünscht sich darüber hinaus ein freiwilliges ganztägiges Schulangebot mit breitem Angebotsspektrum: Hausaufgaben in der Schule machen, ein ausgewogenes Mittagessen, Sport- und Freizeitangebote, Lernhilfe und Förderangebote sollen zum Schulalltag gehören. Die Realität sieht aber anders aus: Während die Schule am Nachmittag leer steht, bemühen sich gestresste Eltern, ihre Kinder rechtzeitig zur Nachhilfe, zur  Musikstunde oder zum Sporttrainig zu bringen. Oftmals sind diese Einrichtungen meilenweit von der Schule entfernt, ineffzient über  Stadt oder Gemeinde verteilt.

Das Konzept der Grünen Schule bietet auch für die Eltern neue Perspektiven und Erleichterungen:  Wenn die  Angebote von Musikschulen, Kultur- und Sportvereinen in die Nachmittagsbetreuung integriert werden und freiwillige Lernbetreuung an der Schule Normalität wird,  spart dies nicht nur den SchülerInnen weite Wege, sonder auch den den Eltern den Chauffeurdienst und bringt allen mehr Lebensqualität.

Grüne Schule

Alte Schule

Ganztägig offene Schultore, Lern,- und Freizeitangebote am Nachmittag

Außerhalb der Unterrichtszeit kein Angebot

Fördern und Fordern an der Schule

Teure privater Nachhilfe

Chancengerechtigkeit

Soziale Auslese

Grüne Schule für die LehrerInnen

Unter den derzeitigen Bedingungen leistet der Großteil der PädagogInnen erstklassige Bildungsarbeit. Wir wollen das oftmals pauschal kritisierte Lehrpersonal nicht zu den Sündenböcken der Nation machen, sondern engagierten und motivierten LehrerInnen Unterstützung bieten. Damit LehrerInnen sich voll und ganz auf die Arbeit mit den SchülerInnen konzentrieren können, sind sie von unnötigen Verwaltungsaufgaben zu entlasten und mit adäquaten Arbeitsplätzen auszustatten. Einerseits sind Engagement und Leistung zu belohnen, sowie Karriere- und durchlässigere Berufsmöglichkeiten  dringendst zu verbessern. Andererseits dürfen schwarze Schafe nicht geduldet werden. SchülerInnen haben ein Recht auf qualitätsvollen Unterricht, LehrerInnen brauchen die dafür notwendigen entsprechenden Arbeitsbedingungen und Strukturen.

Grüne Schule

Alte Schule

Engagement und Motivation werden belohnt

Frustration und Resignation werden hingenommen

Gestalten

Verwalten

LehrerInnen sind wertgeschätzte ReformpartnerInnen

LehrerInnen sind Sündenböcke der Nation

 Offene Schule macht Spaß, auch am Nachmittag!

  • Angebote von Sport-, Musik- und Kulturvereinen in die Schule holen.
  •  Entlastung für die Eltern: das Eltern-Taxi kann in der Garage bleiben und die Kinder sind bestens betreut.
  • Individuelle Förderung für die Kinder.

>> Mehr Informationen zur Grünen Schule



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3.-10. Nov. 2011

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