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Nur eine europaweite Grüne Energiewende schützt vor der Atomgefahr
Die Jahrhundertkatastrophe in Fukushima zeigt ganz klar: Atomkraft ist nicht sicher und wird es auch nie sein. Das Risiko eines Supergaus besteht statistisch alle 23 Jahre. Die Atomindustrie baut AKW also im vollen Bewusstsein, dass viermal im Jahrhundert ein Super-GAU passiert. Gestern Tschernobyl, heute Fukushima, morgen?
Die Bedrohung von Leib und Leben und alle anderen Risiken tragen wir alle, während die Gewinne weltweit einige wenige Konzerne einstreifen. Die Haftung für Atomunfälle ist mit Obergrenzen beschränkt, keine Versicherung der Welt versichert einen Super-Gau. Die hohen Milliardenschäden muss dann – siehe Japan - die Allgemeinheit übernehmen. Gerade weil die Atomlobby ihre Meiler nicht freiwillig abschalten wird, kämpfen wir mit unserem ganzen Herzblut für den Atomausstieg.
Der Atomausstieg hat begonnen
Seit Fukushima ist die Tür für einen internationalen Atomausstieg weit geöffnet: in allen EU-Ländern - sogar in Frankreich und Tschechien - spricht sich nach Umfragen eine Mehrheit gegen die Atomenergie aus. Deutschland, Belgien, die Schweiz und Italien haben das Nein zur Atomenergie fixiert. In Deutschland wurden 8 AKWs vom Netz genommen, unter anderem das Risko-AKW Isar in Bayern.
Entscheidungsjahr für Europa
Noch sind allerdings 143 Reaktoren in Europa in Betrieb. Und Länder wie Frankreich und Tschechien diskutieren sogar über einen weiteren Ausbau der Atomenergie. In den nächsten Monaten wird sich entscheiden, ob aus Fukushima die notwendigen Konsequenzen hin in Richtung eines gesamteuropäischen Atomausstieges gezogen werden. Die österreichische Bundesregierung muss hier an vorderster Front aktiv werden:
- Bekämpfung von Pseudo-Stresstests, die die wahren Mängel und Schwächen ausblenden
- Konkrete Rechtsschritte gegen grenznahe Hochrisikoreaktoren (AKWs ohne Containment)
- Durchsetzung einer Klage wegen Verstoßes gegen die Wettbewerbsregeln durch die Milliardensubvention der Atomwirtschaft - das ist der Schlüssel, die Atomenergie in Europa unwirtschaftlich zu machen und damit einen gesamteuropäischen Atomausstieg durchzusetzen.
- Veto gegen weitere Milliardenförderungen für die Atomwirtschaft via Euratom.
In Österreich fordern die Grünen gemeinsam mit den NGOs ein Atomstromimportverbot.
Atomgefahr an der Landesgrenze: Widerstand gegen Temelin ist das Gebot der Stunde
Obwohl der Widerstand in der Bevölkerung – auch durch den Atomunfall in Japan – wächst, hat die Atomlobby die offizielle Politik im Nachbarland Tschechien noch voll im Griff. Der geplante Mega-Ausbau der Atomenergie um bis zu 18 Reaktoren ist zwar wieder vom Tisch, es gibt aber nach wie vor keine Bereitschaft die Kernenergie kritisch zu hinterfragen.
So wird etwa das Erdbebenrisiko am Standort Temelin beharrlich ignoriert. Und auch die Gefahr eines Endlagers nahe der Grenze zu OÖ ist nicht gebannt.
Im Rahmen der OÖ. Anti-Atomoffensive werden unter Federführung von Rudi Anschober alle politischen und rechtlichen Schritte gegen die Atompolitik in den Nachbarländern gebündelt. Im Zentrum stehen die Allianz mit NGOs und AtomkritikerInnen und konkrete Partnerschaftsprojekte für die Energiewende vor Ort.
Konkret wird am 18. Mai bei der ersten Temelin-Anrainer/innenkonferenz in Linz mit RegierungsvertreterInnen aus Bayern, Sachsen, Salzburg und Niederösterreich eine gemeinsame Strategie erarbeitet.
Grüne Energiewende: OÖ zeigt, wie’s geht!
Sauber, innovativ und 100% Erneuerbar, das ist die Grüne Energiewende.
Nur wer selbst konsequent die Energiewende umsetzt, kann glaubwürdig für den Atomausstieg werben. Das Vorbild Oberösterreich beweist: Grüne Energiewende: Ja es geht!
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Oberösterreich ist das Land der Sonnenergie:
Website Rudi Anschober
Sonnenenergie macht Schule
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