Schriftgröße + Schriftgröße -

Do, 17.05.2012

Autor

GRüNER LANDESRAT

Rudi Anschober

19.04.2010 10:00

Oberösterreich braucht mehr Energie auch aus Windkraft

Landesrat Rudi Anschober
Stefan Moidl, IG Windkraft

Oberösterreich braucht mehr RückenWIND für die Energiewende

Oberösterreich ist in vielen Bereichen der Energiewende Weltspitze: bei der Energieeffizienz, der Biomassenutzung, der thermischen Solarenergie, der Wasserkraft, der Kleinwasserkraft. Nachzügler ist Oberösterreich hingegen bei der Nutzung der Windenergie. Mit bisher lediglich 23 Anlagen liegt OÖ weit unter seinen Möglichkeiten und hinter Nachbarbundesländern wie Niederösterreich mit 345 (!) Anlagen. Das hat verschiedene Ursachen - auch politische Blockaden. Windkraft ist jedoch für Energiewende und Klimaschutz, für den Ersatz der umweltzerstörenden fossilen Energie und auch als Wirtschaftsmotor notwendig. Jetzt kommt ein sehr attraktiver Fördertarif des Bundes für Windstrom. In den nächsten Wochen wird über mehrere große Windkraftprojekte entschieden. In Zukunft soll ein Masterplan Wind Konflikte vermeiden und Projekte rascher verwirklichen helfen. Denn die Energiewende braucht vorrangig Energieeinsparung, aber auch alle erneuerbaren Energieträger von der Sonnenenergie über Biomasse und Wasserkraft bis hin zur Windenergie, wo auch immer sie umweltverträglich umsetzbar sind.

Energielandesrat Rudi Anschober: "Wir können nicht nur Atomkraft und Klimazerstörung kritisieren, wir müssen handeln. Wir in Oberösterreich machen dies in vielen Bereichen mit dem Ziel, bis 2030 die Importe fossiler und atomarer Energieträger soweit zu verringern, dass wir sie ganz vermeiden können und voll und ganz uns durch erneuerbare Energieträger zu versorgen. Dazu braucht es eine ganz starke Priorität für die Energieeinsparung und den Ausbau aller erneuerbaren Energieträger an umweltverträglichen Standorten - von der Biomasse bis zur Sonnenenergie, von der Wasserkraft bis zur Windenergie. Alles andere wäre verlogen - nur kritisieren, aber nicht zu handeln."

Übersicht über die Windkraftentwicklung in Europa/Österreich/Oberösterreich

Windenergie in Europa

Trotz Wirtschaftskrise ist Windenergie auch 2009 die unangefochtene Nummer eins des Ausbaus der  Energieerzeugung in Europa, dies zeigt eine brandaktuelle Statistik der European Wind Energy Association (EWEA) und Platts Power Vision. 39 % der im vergangenen Jahr in der EU neu errichteten Kraftwerksleistung sind Windkraftanlagen. Windkraft hat damit zum zweiten Mal alle anderen Technologien übertroffen. Der Ausbau konnte dabei nochmals um 23% im Vergleich zu 2008 gesteigert werden.

Windkraft neuerlich Nummer 1 beim Kraftwerksausbau
Insgesamt sind in der EU im Jahr 2009 insgesamt 10.163 Megawatt (MW) Windkraft neu ans Netz gegangen, dies ist -trotz Wirtschaftskrise- um 23 % mehr als 2008. "Die europäischen Regierungen haben erkannt, dass Windkraft unabhängig von schwankenden Brennstoffpreisen und Energieimporten macht. Deswegen wurden europaweit Rahmenbedingungen für einen raschen Windkraftausbau geschaffen", analysiert Mag. Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft.
Spitzenreiter innerhalb Europas ist Spanien mit einem Zubau von 2.459 MW (24 % am Gesamtzubau), gefolgt von Deutschland mit 1.917 MW (19 %), Italien mit 1.114 MW (11 %), Frankreich mit 1088 MW (11%) und UK mit 1077 MW (11%).

Erneuerbare Energien halten bereits bei 61 Prozent
Während im Jahr 2009 39 % der neu errichteten Kraftwerksleistung Windkraftwerke waren, hatte die Nummer Zwei, die Gaskraftwerke, nur einen Anteil von 26 %. Photovoltaik hatte im Jahr 2009 bereits einen Anteil von 11 % an der neu errichteten Kraftwerksleistung. Insgesamt hatten die erneuerbaren Energien beim Kraftwerksneubau bereits einen Anteil von 61 %.
Anfang des Jahres waren in der EU Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 74.767 MW am Netz, diese Anlagen erzeugen jährlich 163 Mrd. Kilowattstunden, was 4,8 % des Strombedarfs der EU ausmacht. Der schadstofffreie Windstrom vermeidet mehr als 120 Mio. Tonnen CO2 jährlich. Dies hat dieselbe Wirkung, als würden alle Deutschen und alle Österreicher komplett auf ihr Auto verzichten. Der Ausbau der Windkraft und der anderen Erneuerbaren Energien in Europa hat einen massiven Beitrag zur Vermeidung von CO2 Emissionen gebracht und dabei große Wertschöpfung und Arbeitsplätze geschaffen.

Windkraft in Österreich


Quelle: IG Windkraft

Diese 617 Anlagen mit 994, 6 MW erzeugen 3% des österreichischen Stromverbrauchs. Im Ökostromgesetz ist ein weiterer Ausbau der Windkraft bis 2015 um 700 MW vorgesehen. Die österreichische Windkraftzulieferindustrie hat ein Exportvolumen von über 350 Mio. € pro Jahr und wächst gemeinsam mit dem Weltmarkt in atemberaubender Geschwindigkeit.

In Oberösterreich und Österreich wurde 2009 kein einziges Windrad errichtet. Im Gegensatz zum weltweiten Trend herrschte bei uns seit vier Jahren Stillstand. Der neue Einspeisetarif gibt nun aber Hoffnung, dass an den effizientesten Standorten in Österreich wieder Windkraftanlagen errichtet werden können.

Windkraft in Oberösterreich

Im Jänner 1996 gingen die Windkraftanlagen in Eberschwang (2 x 500 kW) und im Oktober 1996 in Laussa (3 x 600 kW) ans Netz. Zwei Anlagen in Schenkenfelden (2 x 600 kW) wurden im September 1998 in Betrieb genommen. Fünf Anlagen (2 x 660 kW in Spörbichl bei Windhaag, 3 x 660 kW in Altschwendt bei Zell a.d. Pram) wurden im November 1999 errichtet. Im Jahr 2001 wurden zwei weitere Windräder in Altschwendt in Betrieb genommen und im Jahr 2002 eine Anlage in Steiglberg/Lohnsburg (2 MW) errichtet. Im Jahr 2003 gingen eine Anlage in Vorderweißenbach (2 MW) und Schernham (1,8 MW) in Betrieb. Weitere 6 Anlagen (á 2 MW) wurden 2005 in Vorderweißenbach errichtet.

"Seit 2005 herrscht Stillstand im Windkraftausbau", so Energielandesrat Anschober, der dafür einerseits fehlende Ökostromförderrahmenbedingungen verantwortlich macht und andererseits  fehlenden politischen Willen.

Akzeptanz der Windenergie durch die Bevölkerung

  • Beim Sympathieranking (Quelle: market 2004) führt Solarenergie mit 99%, beachtlichen 83% ist Windenergie sympathisch. 59% der OÖ Bevölkerung wünschen sich außerdem mehr Landesengagement für Solar, gefolgt von Wind mit 48% sowie Biomasse und Kleinwasserkraft mit 39%.
  • Akzeptanz in der Bevölkerung:
    Die letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass es durch Bürgerbeteiligungsmodelle - rund 1.500 oberösterreichische MitbürgerInnen sind direkt an Windkraftanlagen beteiligt - eine unglaubliche Akzeptanz und Identifikation in den Regionen der Bevölkerung mit "Ihren Windrädern" gibt. Die Eröffnungsfeierlichkeiten haben Volksfestcharakter mit tausenden Besuchern und die Windräder sind Ziele von sonntäglichen Ausflugstouren. Keine andere Technologie macht Stromerzeugung so sichtbar wie ein drehendes Windrad. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Anblick eines Windrades subjektiv unterschiedlich empfunden wird.

Gründe für bisher unzureichenden Windkraftausbau in Oberösterreich

  • das in weiten Teilen etwas geringere Windaufkommen im Vergleich zu anderen Bundesländern ermöglicht es nur an ausgewählten Standorten ähnliche Windausbeuten zu erzielen wie in Teilen Niederösterreichs oder das Burgendland.
  • Die 800 Meter Abstandsreglung von bewohnten Gebäuden führt durch die massive Zersiedelung Oberösterreichs dazu dass kaum Standorte gefunden werden können welchen diesem Kriterium entsprechen. Die Ausnahme bilden vorwiegend Waldgebiete und Hochgebirgslagen. Bei beiden treten massive Landschafts- und Naturschutzkonflikte bei Windkraftnutzung auf.
  • Windenergie wurde in Teilbereichen der Landespolitik zum politischen Tabu. Tabus und Verhinderer dürfen wir uns allerdings nicht mehr leisten - das gilt sowohl für Windkraft als auch für Wasserkraft, jeweils an umweltverträglichen Standorten.

Einspeisetarife für Windenergienutzung

Obwohl die Rahmenbedingungen des Ökostromgesetzes seit 2005 Anlass zur Kritik geben und die Forderung nach Übernahme des deutschen Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energieträger - kurz EEG - auch für Österreich nach wie vor aufrecht ist, bietet das Ökostromgesetz mit den Fördertarifen für 2010 für Windenergie kurzfristig für dieses Jahr Rahmenbedingungen, die einen Ausbau ermöglichen. Die Tarifförderung für 2010 bietet für gut geeignete Standorte in Oberösterreich ausreichende Vergütungen, welche die Errichtung und den Betrieb von neuen Anlagen zulassen.

"Da keinesfalls gesichert ist ob die Einspeisetarife für das Jahr 2011 ähnlich bemessen sind muss dieses kurze Zeitfenster auch für Oberösterreichs Windkraftprojekte genutzt werden", so Anschober, welcher seine Regierungskollegen dazu aufruft im Sinne des Klimaschutzes und des ausgewogenen Mixes an erneuerbaren Energieträgern den kleinkarierten Parteienstreit um Windräder in Oberösterreich hintanzuhalten und sachlich über neue Windparks in Oberösterreich zu diskutieren. "Klimaschutz muss Vorrang haben und daher appelliere ich umweltverträgliche  Windenergieprojekte in Oberösterreich nicht zu blockieren und zu verhindern. Wir brauchen Rückenwind auch für umweltverträgliche Windprojekte", führt Umweltlandesrat Anschober weiter aus.

Aktuelle Windenergieprojekte in Oberösterreich

Windpark Silventus
Derzeit ist bei der Rechtsabteilung in der Zuständigkeit von Landesrat Rudi Anschober ein Genehmigungsverfahren nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 (UVP-G 2000) anhängig, dessen Verfahrensgegenstand die Klärung der Frage ist, ob das von der Energiewerkstatt eingereichte Projekt, nämlich der "Windpark Silventus" mit 13 Windrädern á 2 MW im Kobernaußerwald (an den Standortgemeinden Lengau, Lohnsburg und St. Johann) umweltverträglich und somit genehmigungsfähig ist oder nicht. In diesem Verfahren, welches noch nicht abgeschlossen ist, fand am 13. März 2007 die mündliche Verhandlung statt.

Die wesentlichen Genehmigungsvoraussetzungen für das UVP-Verfahren ist die noch ausstehende Umwidmung der Standorte der Windkraftanlagen in den 3 Standortgemeinden St. Johann, Lengau und Lohnsburg.

In Lohnsburg ist die positive Widmung bereits letzten Donnerstag (15.4.) erfolgt. Nun folgen diese Woche noch Lengau und dann St. Johann.

In allen 3 Gemeinden wurde das Widmungsverfahren eingeleitet und läuft dort.
Das UVP-Verfahren ruht daher, bis die Widmungen abgeschlossen sind. "Falls die Widmungen positiv erfolgen, können wir das UVP-Verfahren umgehend weiterführen und in der Folge beenden. Trotz der negativen Einzelgutachten überwiegen die umweltrelevanten - konkret die klimarelevanten - Vorteile auf die Umwelt und daher wird die Abwägung der Einzelinteressen ergeben, dass der Windpark als gesamtes umweltverträglich ist", so Anschober.

Stand der Dinge in den Gemeinden ist, dass über die Umwidmungen derzeit entschieden wird. Konkret erfolgte die Gemeinderatssitzung mit der Abstimmung über die Widmung am 15. April am Abend in Lohnsburg. Der Gemeinderat stimmte mit deutlicher Mehrheit für die Umwidmung, also pro Wind. In den nächsten drei Wochen werden die beiden weiteren Gemeinden entscheiden.

Windpark Munderfing
Im Jahr 2007 haben sich die die Gemeinde Munderfing und die Bundesforste zusammengetan, um gemeinsam als Betreiber den Windpark Munderfing umzusetzen.

Der Windpark wurde mit 9 Windrädern á 2 Megawatt - also 18 MW Leistung - geplant.

Durch die räumliche Nähe zum geplanten Windparkprojekt Silventus (beide im Kobernaußerwald) ist jedoch eine kumulierende Wirkung der Auswirkungen (in Hinblick auf Natur- und Landschaftsschutz) gegeben. Es wurde daher nach Kontaktaufnahme der Betreiber mit der damaligen Umweltrechtsabteilung eine Einzelfallprüfung gemäß §3 Abs 2 UVP-G 2000 (Feststellungsverfahren) eingeleitet, welche mit Bescheid von 8.7.2008 festgestellt hat, dass auf Grund der räumlichen Nähe und der kumulierenden Umweltauswirkungen ein UVP-Verfahren durchzuführen ist.
Derzeit ist bekannt, dass die Gemeinde Munderfing eine Reduktion der Anzahl der Windräder von neun auf fünf beabsichtigt. Dies würde ein neues Vorhaben bedeuten, das erneut einer Prüfung zu unterziehen sein wird, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Die Gemeinde Munderfing wurde bereits dahingehend beraten. Es wird daher erwartet, dass ein geändertes Vorhaben bei der Behörde zur Beurteilung eingereicht wird.

Sollte der geänderte Windpark nicht UVP-pflichtig sein dann würde er nach dem Oö. ElWOG elektrizitätsrechtlich bewilligungspflichtig sein.

Windpark Eiskogel
Am Eiskogel (Gemeinden Pettenbach und Steinbach/Ziehberg) wird überlegt einen Windpark mit 7 Windkraftanlagen mit je 2,3 MW Leistung zu erreichten. Derzeit finden umfangreiche BürgerInenninformationen statt. Behördenverfahren wurde noch keines gestartet. Sollten die Informationsveranstaltungen eine Akzeptanz für den Windpark zeigen so planen die Projektbetreiber ab Sommer 2010 detaillierte Windmessungen zu starten. Investitionsvolumen für den Windpark wären rund 21 Mio. € bei 28 Millionen kWh Ökostromerzeugung/Jahr.

Die beiden Windparks Munderfing und Silventus würden Investitionen in der Größenordnung von 39 Mio. € (Windpark Silventus) und 23 Mio. € (Windpark Munderfing) nach sich ziehen. Insgesamt entstehen durch die Windparks Munderfing und Silventus 220 Jahresarbeitsplätze durch die Investition und 880 über die Betriebsdauer der Anlagen. In Österreich wurden durch die Windenergie bis jetzt 2.500 Arbeitsplätze geschaffen.

Stromerzeugung von WP Silventus und WP Munderfing

Die jährliche Stromproduktion der drei Windparks entspricht dem Haushaltsstromverbrauch von fast 40.000 Haushalten.

Wirtschaftsfaktor Windenergie am Beispiel Silventus und Munderfing:

Oberösterreichische Zulieferer sind bei der Projektumsetzung mit dabei und werden immer stärker - ganz neu auch Palfinger in Lengau! Hier eine Auflistung von Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in Oberösterreich: Alpine-Energie Österreich GmbH (Anlagenbau, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik), Borealis (Kunststoffe), Energiewerkstatt GmbH Munderfing (Ingenieurbüro), Felbermayr GmbH (Transport- und Hebetechnik), Hexcel Composites GmbH (Schaumstoffsysteme), Mehler Elektrotechnik Ges.m.b.H, (Schaltschränke), Palfinger Produktionstechnik GmbH (Kräne), Prangl Gesellschaft m.b.H. (Kräne, Transport), Siemens AG Österreich (Windenergieanlagen, Service, Getriebemotoren), SKF Österreich AG (Wälzlager, Kugellager, Präzisionslager), Strabag AG (Bauunternehmen), Teerag-Asdag AG (Bauunternehmen), VA Tech Elin EBG GmbH (Verkabelung), Voestalpine AG (Stahl). Wichtig für jedes Unternehmen sind ein Heim-Markt und Vorzeigeprojekte vor de Haustür.

Neben dem Schub für den Ökoenergiestandort Oberösterreich und der Signalwirkung, dass auch wir uns im Bereich Windenergie nach Jahren des völligen Stillstands wieder engagieren, sind diese beiden Projekte auch wirtschaftspolitisch mit einer Investition von 62 Millionen € von großem Interesse für die Region.

"Neben der Energiefrage (die Windparks Silventus und Munderfing) produzieren rund 90 GWh Strom/Jahr - Lambach im Vergleich dazu 73 GWh/Jahr) müssen auch die arbeitsmarktpolitischen, finanziellen und wirtschaftspolitischen Folgen überlegt werden" appelliert Anschober an die Gemeinden die Genehmigung der Windparks zu ermöglichen.

Zahlreiche andere Projekte in Oberösterreich werden derzeit regional diskutiert. "Die Genehmigung von Silventus und Munderfing würden zu einer neuen Aufbruchsstimmung für Windenergienutzung in Oberösterreich führen", so Anschober zusammenfassend.

Neue Ziele Windenergie für Oberösterreich

"Seit Jahren diskutieren wir in Oberösterreich statt Tabuzonen auch eine Positivausweisung von potentiellen Standorten zuzulassen. Nun wurde bereits die Windstärke in OÖ untersucht. Als nächster Schritt soll geklärt werden, in welchen Landesbereichen Windkraftnutzung nicht in Frage kommt - aus Naturschutz- und Raumordnungssicht. Übrig bleiben  Flächen, die aus Sicht der Wirtschaftlichkeit, des Naturschutzes und der Raumordnung diskussionswürdig sind. Ich schätze, dass es sich dabei um 10-15 Prozent der Landesfläche für Windenergie handeln wird. Sobald diese Erhebung abgeschlossen ist, können wir die Projekte besser steuern und damit die größten Konflikte vermeiden. Natürlich muss auch auf diesen Flächen das normale und entscheidende Behördenverfahren verwirklicht werden", so Anschober abschließend.




Zum Seitenanfang Zum Seitenanfang
  • Drucken