Autor

GRüNER KLUBOBMANN

Gottfried Hirz

21.06.2011 11:00

Modulsystem und Aus für Klassenwiederholungen dürfen nicht an Parteienstreit scheitern

„Am angekündigten Modulsystem für die Oberstufen und damit dem Aus für Klassenwiederholungen darf nicht gerüttelt werden. Endlich ist dieses wichtige Reformprojekt auf dem Weg und dann droht es zwischen den Regierungsparteien zu zerbröseln“. Mit völligem Unverständnis reagiert der Grüne Bildungssprecher und Klubobmann Gottfried Hirz auf den neuerlichen Disput zwischen SPÖ und ÖVP in dieser Frage – und das nach einer zuvor gemeinsam verkündeten Einigung.

Für Hirz geht auch die leidvolle Debatte um das Aufsteigen mit drei Fünfern und den damit von der ÖVP befürchteten Verlust des Leistungsgedankens völlig am Thema vorbei. „Das Modulsystem ist ein flexibles System und keineswegs leistungsabträglich, im Gegenteil. Denn wenn SchülerInnen die Anforderungen eines Moduls nicht erfüllen, müssen sie dieses Modul sehr wohl wiederholen bis die Leistung stimmt. Der Vorteil des Modulsystems ist aber, dass die Betroffenen nicht die ganze Klasse wiederholen müssen, damit nicht ein ganzes Bildungsjahr verschwenden, nicht aus dem Klassenverband herausgerissen und demotiviert werden“.

Klar ist für Hirz, dass ein solches Modulsystem für leistungsschwächere SchülerInnen durch ein effektives Fördersystem begleitet werden muss.




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